Obst-Weihnachtsbaum

Mal eine andere Art, Obst zu servieren! Da macht es richtig Spaß, den Baum zu plündern! Und für meine Neffen stelle ich an Weihnachten noch eine Schale Schokosauce daneben…

Obst-Weihnachtsbaum

Bestreut mit etwas Kokosflocken, den Stern an der Spitze - noch weihnachtlicher geht es kaum!
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Vorbereitungszeit 1 Stunde
Gesamtzeit 3 Stunden
Gericht Brunch, Dessert, Fingerfood, Frühstück, Geschenke aus der Küche, Nachtisch, Obst, Vegetarisch, Weihnachten
Portionen 1 Baum

Zutaten
  

  • 3 Kiwi
  • 1 Melone mit gelbem Fruchtfleisch, z.B. Cantaloup oder Galia
  • 1 Beutel blaue Trauben
  • 1 Beutel grüne Trauben
  • 1 Schale Erdbeeren klein mit mittelgroß
  • 1 Schale Himbeeren
  • 1 Apfel
  • 1 Möhre gerade, lang, nicht zu dünn
  • 50 g Kuvertüre zartbitter
  • Zahnstocher
  • 1 Bund Zitronenmelisse

Optional

  • Kokosflocken
  • Zitronensaft
  • Wunderkerzen

Anleitungen
 

Ca. 2 Stunden vorher...

  • Wascht vorsichtig die Himbeeren und lasst sie auf Küchenkrepp trocknen.
  • Tipp: Von Lindt gibt es Weihnachtsschokolade mit Koriander und Zimt in einer Plastikflasche. Die legt man für 10 Minuten in heißes Wasser und dann kann man die flüssige Schokolade schön einfach in die Himbeeren träufeln. Alternativ geht es aber auch wie folgt:
  • Schmelzt die Kuvertüre im Wasserbad. Das heisst, ihr nehmt euch einen kleinen Topf, füllt ihn mit etwas Wasser und stellt eine Schüssel so rein, dass sie das Wasser nicht berührt. Die Schüssel liegt praktisch auf dem Topfrand auf und berührt dabei aber unten nicht das Wasser.
  • Dann hackt ihr die Kuvertüre klein und gebt sie in die Schüssel. Lasst die Schokolade schmelzen und gebt sie dann in eine kleine Plastiktüte oder wenn ihr habt, eine Plastikflasche. Schneidet eine winzige Ecke von der Plastiktüte ab.
  • Nehmt euch jetzt die Himbeeren und füllt sie vorsichtig mit der flüssigen Schokolade. Stellt die Himbeeren auf einem Teller in den Kühlschrank, damit die Schokolade wieder fest werden kann

Baum

  • Als erstes wascht ihr mal das ganze Obst (außer den Himbeeren, versteht sich! 😉 ) und die Möhre und legt es euch auf einem sauberen Küchentuch zurecht.
  • Jetzt schneidet ihr den Apfel am oberen Ende (da wo normalerweise der Stiel sitzt) gerade ab und setzt ihn mit der Schnittfläche nach unten auf einen Teller.
  • Von der Möhre schneidet ihr den Blattansatz gut 1 cm hoch ab und steckt ein bis zwei Zahnstocher gut ein Drittel tief hinein. Dann steckt ihr die Möhre mit Hilfe der Zahnstocher mittig auf die oben liegende Seite des Apfels.
  • Jetzt solltet ihr so eine Art "Obelisk", der nach unten hin breiter wird, vor euch haben. So der Plan....
  • Nehmt euch jetzt eine Handvoll Zahnstocher und steckt sie rundherum und auf verschiedenen Ebenen in den Apfel und die Möhre. Achtet darauf, dass die Zahnstocher alle schräg nach oben zeigen. Dann kürzt ihr die Zahnstocher mit einer scharfen Schere oder eine Zange so, dass unten die längeren und oben die kürzeren Spieße sind. Insgesamt sollte damit schon eine Weihnachtsbaumform grob zu erkennen sein.
  • Für den großen Stern oben an der Spitze habe ich von der Melone eine dicke Scheibe vom Rand abgeschnitten und mit Hilfe eines großen Stern-Plätzchen-Ausstechers einen Stern ausgestochen, der auf der einen Seite gelb (Fruchtfleisch) und auf der anderen Seite grün (Schale) ist. Da in der Mitte der Melone die Kerne sind, ist es relativ schwierig, eine große, breite Scheibe zu erwischen, aber ich finde, durch die zwei Farben sieht es nur noch schöner aus!
  • Dann habe ich mit kleineren Austechern noch mehr Sterne und Blüten ausgestochen und beiseite gelegt.
  • Die drei Kiwi werden der Länge nach in schmale (weniger als 1 cm) Scheiben geschnitten.
  • An den Erdbeeren habe ich die grünen Mützchen drangelassen, damit bekommen die Erdbeeren mehr Halt. (Ich musste meinen ersten Baum nämlich 25 Minuten im Auto transportieren und konnte daher alles an Halt und Standfestigkeit brauchen, was ging!)
  • So, und jetzt gehts los. Setzt als erstes oben den Stern auf den Zahnstocher und danach drapiert ihr die Kiwischeiben rund um den Baum. Achtet darauf, dass ihr oben insgesamt schmaler bleiben müsst als unten! Und beim Stecken den Baum immer wieder mit dem Teller drehen, damit er nachher auch von allen Seiten gut aussieht.
  • Dasselbe wiederholt ihr mit den Melonensternen oder was auch immer für Figuren ihr ausgestochen habt.
  • Wenn die Kiwischeiben und die Melone verteilt sind, könnt ihr das übrige Obst, auf die vorhandenen Zahnstocher verteilen, bzw, mit weiteren Zahnstochern an der Möhre oder dem Apfel befestigen. Wenn ihr den Baum nicht weit transportieren müsst, also z.B. nur aus der Küche ins Esszimmer, kann man das Obst auch einfach zwischen zwei festgesteckte Obststücke legen.
  • Wenn der Baum fertig ist und gleich serviert werden soll, legt ihr unten rund um den "Stamm" die Zitronenmelisseblätter. Da sie schnell welk werden, sollte man sich das bis kurz vor dem Servieren aufheben.
  • Wer mag sprüht noch ein bißchen Zitronensaft über den Baum und bestreut ihn etwas mit Kokosraspeln.
  • Und wenn der kleine Baum dann auf dem Tisch steht, kommt oben in den Stern eine oder zwei Wunderkerzen, die man feierlich zur Eröffnung des Buffets anzündet! Foto folgt...

Alternativen

  • Für alle die es herzhafter mögen: man kann die Sterne auch aus Käse ausstechen. Dazu Cocktailtomaten, Mini-Mozarellakugeln, schwarze und grüne Oliven. Der Clou wären dann noch Mini-Frikadellen. 🙂 Oder aus Blätterteig kleine Sterne backen? Das ganze auf einem Bett aus Rosmarinzweigen...

1 comment on “Obst-WeihnachtsbaumAdd yours →

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  1. Der Weihnachtsbaum aus Obst sieht wirklich sehr lecker aus. Mit etwas Puderzucker oder Kokosraspeln wirkt er noch etwas weihnachtlicher. Werden wir mit der Familie bestimmt mal ausprobieren. Liebe Grüße