Ääpelskies

Auf gut Hochdeutsch: Kartoffelkäse, bzw. abgeleitet von dem österreichischen Erdäpfelkas kommt hier meine rheinische Variante: Ääpelskies. Ääpel und Kies jitt Ääpelskies. Dabei kommt da gar kein Käse rein!  Schaut am besten einfach selbst! Ach ja, für alle, die sich fragen, was das denn nun ist: ein Aufstrich, der auf einem frischen Roggenbrot ein mehr als würdiger Begleiter für jedes Weizenbier ist!

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Ääpelskies
Ein pikanter Brotaufstrich, der ohne Käse auskommt und bei meinen Kollegen richtig gut angekommen ist. Und gut gegen Vampire...
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Ein pikanter Brotaufstrich, der ohne Käse auskommt und bei meinen Kollegen richtig gut angekommen ist. Und gut gegen Vampire...
Vorbereitung Kochzeit
15Minuten 20Minuten
Vorbereitung
15Minuten
Kochzeit
20Minuten
Zutaten
Portionen:
Zutaten
Portionen:
Anleitungen
Ääpelskies
  1. Als erstes kocht ihr mal die Kartoffeln in der Schale gar. Dafür gebt ihr die gewaschenen, ungeschälten Kartoffeln in einen Topf, gießt soviel Wasser rein, dass die Kartoffeln gut bedeckt sind und macht dann den Herd an. Dass der Topf auf dem Herd stehen sollte, muss ich jetzt aber nicht extra erwähnen, oder? 😉
  2. Je nach Größe brauchen die Kartoffeln bis 20 Minuten. Wenn ihr richtig große verwendet, evtl. sogar noch etwas länger. Prüft einfach zwischendurch mal, indem ihr ein Küchenmesser reinpikst. Wenn das "wie Butter" bis zur Mitte reingeht, sind die Kartoffeln gar.
  3. Aber da sind wir noch nicht, die Kartoffeln müssen ja erstmal kochen, ne?
  4. Schält die Zwiebel und die Knoblauchzehen.
  5. Die Zwiebel längs halbieren, dann die Hälften längs in dünne Scheiben und dann quer in klitzekleine Würfelchen schneiden. Jetzt könnt ihr mal zeigen, was ihr könnt! Falls noch Zweifel bestehen, wie das geht, gibt es da ja noch das legendäre Zwiebel-Schneiden-Video von Martin! Und das findet ihr hier: Zwiebel-schneiden-Video
  6. Die Knoblauchzehen werden gleich gepresst, die müsst ihr nicht klein schneiden, keine Sorge!
  7. Wenn die Kartoffeln gar sind, schüttet ihr das Wasser ab und lasst kurz (!) etwas kaltes Wasser darüber laufen und auch direkt wieder ablaufen.
  8. Was jetzt kommt, kann ich euch nicht ersparen: ihr müsst die heißen Kartoffeln pellen. Denkt immer daran: Hitze ist eine mentale Sache! (Hat mir mal ein Koch in einem Kochkurs gesagt, als er kurz einen Finger ins kochende Wasser gestippt hat und dann den Finger an die Zunge gehalten hat. Er wollte nur mal probieren, ob das Wasser gesalzen war... Ich glaube ja immer noch, der war Jedi-Meister!)
  9. Wenn die Kartoffeln gepellt sind, kommen sie in eine Schüssel. Nehmt lieber eine etwas größere als ich auf dem Bild verwendet habe, sonst wird das Umrühren zu einer extrem feinmotorischen Herausforderung.
  10. Stampft die Kartoffeln mit einem Stampfer, notfalls auch mit einer Gabel klein und gebt dann den Schmand darüber. Gut verrühren.
  11. Dazu kommen dann die klitzekleinen Zwiebelwürfelchen und jetzt könnt ihr auch die vier Knoblauchzehen durch die Knoblauchpresse jagen und darüber geben..
  12. Paprikapulver dazu, salzen (nicht zuwenig!!), pfeffern und alles gut verrühren.. Wenn euch beim Abschmecken hier noch zuwenig Aroma dran ist, liegt es höchstwahrscheinlich am Salz! Nur Mut, Kartoffeln vertragen einiges!
Anrichten
  1. Schneidet den gewaschenen Schnittlauch mit einem scharfen Messer in dünne Röllchen.
  2. Gurke schälen und in ca. 3mm dicke Scheiben schneiden.
  3. Zum Anrichten streicht ihr den Ääpelskies großzügig auf eine Scheibe Roggenbrot, streut Schnittlauch darüber und verteilt ein paar Gurkenscheiben darauf. Oder, falls Gäste kommen, lasst sie einfach selber basteln! (Die Gurkenscheiben müsst ihr euch hier denken 😉 )
  4. Und beim nächsten Mal besorge ich Schwarzbrottaler (gibts fertig zu kaufen), belege diese mit je einer Scheibe Gurke und gebe darauf einen Klecks Ääpelskies und bestreue das ganze dann mit Schnittlauch. Das nur so mal als Alternative fürs Anrichten...
Tipp:
  1. Wer vor dem Zwiebelaroma Respekt hat, kann die klitzekleinen Zwiebelwürfelchen kurz mit kochendem Wasser übergießen. Dann in ein Sieb abschütten und etwas abtropfen lassen. Das reduziert die Intensität des Zwiebelaromas deutlich!
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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