Rindergulasch mal anders

Gulasch ist eine feine Sache, vor allem, wenn es draußen anfängt, so ein bißchen üsselig zu werden. Das hier hat auch noch ein bißchen Gemüse und vor allem jede Menge leckere Sauce. Wie gemacht für Knödel (Grundrezept) oder Semmelknödel oder Spätzle

 

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Rindergulasch mal anders
Gulasch mal ein kleines bißchen anders, ohne Paprika, ohne scharf, dafür aber mit Wintergemüse und ganz vielen verschiedenen Aromen.
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Gulasch mal ein kleines bißchen anders, ohne Paprika, ohne scharf, dafür aber mit Wintergemüse und ganz vielen verschiedenen Aromen.
Portionen Vorbereitung Kochzeit
4Portionen 30Minuten 80Minuten
Portionen Vorbereitung
4Portionen 30Minuten
Kochzeit
80Minuten
Zutaten
Portionen: Portionen
Zutaten
Portionen: Portionen
Anleitungen
  1. Vorneweg ein paar Sätze zum Gulaschfleisch. Es lohnt sich wirklich, hier ein schönes Stück Gulaschfleisch, z.B. von der Schwanzrolle, in Österreich wird es auch "Weißes Scherzel" (klingt besser, ne?) genannt, zu nehmen. Und wenn es darüber hinaus auch noch ein bißchen abgehangen ist, umso besser... Falls ihr euch unsicher seid, fragt euren Metzger, der kennt sich aus.
  2. Schneidet das Fleisch in ca. 2 cm große Würfel. Ob ihr erst Scheiben, dann Streifen und dann Würfel schneidet, ist hierbei ganz egal.
  3. Schält die Zwiebeln, halbiert sie und schneidet die Zwiebelhälften in dünne Scheiben.
  4. Den Knoblauch schälen und für später beiseite legen.
  5. Dann nehmt ihr euch einen großen Schmortopf und lasst ihn heiß werden. Gebt drei Eßlöffel Öl und einen TL Zucker rein. Für das Foto habe ich extra braunen Zucker genommen, damit man ihn auch sehen kann.
  6. Da rein kommen jetzt die Zwiebelscheiben. Die werden jetzt unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze solange angebraten, bis sie eine goldgelbe Farbe angenommen haben.
  7. Wenn die Zwiebeln (oder der Topfboden 😉 ) die richtige Farbe angenommen haben, gießt ihr einen Schuß Essig auf die Zwiebeln und schüttet direkt den Rotwein dazu. (Wem die Farbe zu kernig rosa ist, der kann alternativ auch einen Rosé verwenden. Aber keine Sorge, am Ende sieht es gut aus!)
  8. Dazu kommen die Fleischwürfel, der zerdrückte Knoblauch, der Thymian und Majoran und dann salzt und pfeffert ihr das ganze noch einmal ordentlich.
  9. Deckel drauf und für gut 30 Minuten köcheln lassen.
  10. In der Zwischenzeit könnt ihr aus den Bratensaft-Brühwürfeln und einem halben Liter Wasser den Bratensaft vorbereiten. Ich mache ihn übrigens nur mit dreiviertel der angegebenen Menge an Würfeln und würze lieber später nach.
  11. Das Gemüse waschen, putzen, schälen und in ca. 1 cm breite Würfel schneiden. Dann setzt ihr einen Topf mit ca. 3 Liter Wasser auf und bringt es zum Kochen.
  12. Wenn es kocht, gebt 1 EL Salz rein und die Gemüsewürfel. Kocht die Würfel bißfest (8-10 Minuten) und gießt sie dann ab. Kurz abschrecken (unter kaltes Wasser halten, mit "Buh!" ist es da nicht getan!) und beiseite stellen.
  13. Wenn die 30 Minuten rum sind, gießt ihr den Bratensaft dazu, tut den Deckel wieder drauf und lasst das Ganze noch mal 30 Minuten köcheln.
  14. Nach der zweiten Halbzeit vermischt ihr in einer kleinen Schüssel das Mehl mit dem Schmand. Falls euch die Mischung zu bröckelig ist, könnt ihr noch ein bis zwei EL Wasser dazugeben und gut verrühren. Rührt die Mischung in das Gulasch ein. Kurz aufkochen lassen und nochmal 5 Minuten köcheln lassen, damit ihr nachher keinen Mehlgeschmack im Gulasch habt.
  15. Dann gebt ihr die Gemüsewürfel dazu und die in kleine Würfel geschnittenen Gewürzgurken. Lasst dem Gemüse einen kleinen Moment, um wieder Temperatur zu bekommen. Falls nötig, könnt ihr jetzt noch ein bißchen abschmecken.
  16. Und so sieht das ganze mit Knödeln aus:
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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