Schön angerichtet...

Putenbraten mit Kräuter-Rahm-Sauce

Eigentlich hätte es heute Putenkeule geben sollen, aber ich bin am Nachschubkonzept von unserem Hit-Markt gescheitert: weit und breit leider keine Putenkeulen in Aussicht! Also war guter Rat teuer und ich habe mich alternativ für ein schönes Stück Putenbrustfilet umentschieden. Die Kunst hierbei ist, dass das Fleisch bei der Zubereitung nicht trocken wird, etwas, worum man sich bei den Keulen weniger sorgen muss. Dazu gab es eine Sauce mit Zwiebeln, Tomaten, Knoblauch, Weißwein, Thymian und Rosmarin. Die Beilage bestand aus Nudeln und meinem Winter-Alltime-Favoriten: Endiviensalat mit Kartoffeldressing! Beim nächsten Mal gibt es übrigens statt der Nudeln Knöpfle. Dafür hat mir heute leider die Zeit gefehlt. 😉

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Putenbraten mit Kräuter-Rahm-Sauce
Saftiges Fleisch und eine schöne Sauce mit Kräutern und Weißweinnote...
Putenbraten mit Kräuter-Rahm-Sauce
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Saftiges Fleisch und eine schöne Sauce mit Kräutern und Weißweinnote...
Portionen Vorbereitung Kochzeit
4Portionen 15Minuten 75Minuten
Portionen Vorbereitung
4Portionen 15Minuten
Kochzeit
75Minuten
Zutaten
Portionen: Portionen
Zutaten
Portionen: Portionen
Anleitungen
Vorbereitungen
  1. Schält die Zwiebeln und die Knoblauchzehe. Danach schneidet ihr die Zwiebel und die Knoblauchzehe der Länge nach durch, jede Hälfte in dünne Scheiben und dann quer in kleine Würfel.

    Zwiebelwürfel
  2. Setzt einen kleinen Topf mit Wasser auf den Herd und kocht es auf. In der Zwischenzeit wascht ihr die Tomaten und schneidet sie auf der Unterseite (also die Seite gegenüber des Stengelansatzes) kreuzweise ein. Wenn das Wasser kocht, gebt ihr die beiden Tomaten für 10-15 Sekunden hinein und fischt sie dann wieder heraus. Anschließend könnt ihr die Haut abziehen.

  3. Halbiert die Tomaten, entfernt den Strunk und schneidet die Tomaten anschließend in Würfel.

  4. Heizt den Backofen auf 190 Grad Ober- und Unterhitze vor und schiebt den Rost auf der untersten Schiene in den Ofen.
Braten...
  1. Sucht euch eine Schmorpfanne (d.h. backofentauglich) und lasst 2 EL Butterschmalz heiß werden.
  2. In der Zwischenzeit salzt und pfeffert ihr das Putenbrustfilet und gebt es dann ins heiße Butterschmalz. Bratet es rundherum goldbraun an, nehmt es dann heraus und parkt es auf einem Teller.

  3. <Kleiner Tipp: während des Anbratens schaue ich mir das Fleischstück an und versuche, den Faserverlauf zu erkennen. Nachher beim Anschneiden ist es wichtig, die Scheiben immer "quer zur Faser" zu schneiden, sonst wird selbst der beste Braten zäh wie Sohlenleder. Auf dem Foto könnt ihr schön erkennen, dass die Fasern hier fast waagerecht, also von links nach rechts (oder umgekehrt) verlaufen.

    Faserverlauf: fast waagerecht
  4. In das Bratfett gebt ihr die Zwiebelwürfel und dünstet sie kurz an. Gebt dann die Tomaten- und Knoblauchwürfel dazu und lasst sie ebenfall kurz mitdünsten. Dann schiebt ihr das Gemüse an den Rand der Pfanne und gebt das Fleisch wieder zurück in die Pfanne. Da hinein kommen noch die Kräuterzweige und dann kann die Schmorpfanne für ca. 55 Minuten in den Backofen.

  5. Jetzt habt ihr fast eine Stunde Zeit, die Beilagen vorzubereiten. Ab und zu solltet ihr etwas Wasser in die Schmorpfanne schütten, sonst verbrennt euch das Fleisch und das Gemüse.
  6. Wenn die 55 Minuten um sind, holt die Pfanne aus dem Backofen. Packt das Fleisch auf einen Teller und stellt ihn zurück in den ausgeschalteten Backofen. Kleiner Tipp: nehmt eine Fleischgabel und wuchtet den Braten damit auf den Teller. Wenn sich der Braten beim Absenken von der Fleischgabel löst, ist das Fleisch auf jeden Fall gar. Wenn nicht: er hat jetzt noch ca. 10-15 Minuten im ausgeschalteten Backofen zum Ruhen und Nachgaren. Spätestens dann ist er soweit.
  7. Stellt die Schmorpfanne auf den Herd und lasst die evtl. noch vorhandene Flüssigkeit verkochen. Entfernt die Kräuterzweige, soweit ihr sie noch identifizieren könnt.

  8. Gebt dann die zwei EL Mehl darüber und rührt alles gut um. Lasst den Pfanneninhalt ein paar Minuten dünsten. Giesst den Fond und das Wasser dazu und kocht alles unter ständigem Umrühren auf. Lasst die Sauce noch ein paar Minuten köcheln, damit sich der Mehlgeschmack wieder verliert.

  9. Dann gießt ihr den Weißwein und die Sahne hinein und kocht alles noch einmal auf. Jetzt wird es Zeit, die Sauce zu pürieren. Schmeckt mit Salz und Pfeffer und evtl. noch etwas Weißwein ab.
  10. Schneidet den Braten in Scheiben (quer zur Faser, siehe oben) und serviert ihn in der Sauce.

    Schön angerichtet...
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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