Pulled Pork-Weckchen

Weckchen und Pulled Pork? Ja, das geht, wenn man den Teig nicht so süß macht. 😉 Wir haben die ganze Menge, immerhin 12 Stück, zu zweit an einem Sonntag gegessen. Gut, eine Hälfte war Abendessen, aber der Rest ging zwischen Frühstück und Abend so nebenher weg. Mit den Vorbereitungen habe ich morgens angefangen und ab diesem Zeitpunkt braucht es etwa viereinhalb Stunden, bis die Weckchen auf dem Tisch stehen. Also plant lieber genug Zeit ein…

Kleiner Tipp: wer lieber süße Weckchen haben will, lässt einfach die Füllung weg und gibt einen gehäuften EL Zucker mehr in den Teig. Oder evtl. eine Handvoll Schokoladentröpfchen dazu geben, dann werden es Schokobrötchen…

Das ursprüngliche Rezept ist nicht von mir, ich habe es bei Tasty gefunden und die mir bisher unbekannte Zubereitung mit Hilfe eines Brühstücks hat mich neugierig gemacht.

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Pulled Pork-Weckchen
Goldbraune, fluffige Weckchen, gefüllt mit pikantem Pulled Pork.
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Goldbraune, fluffige Weckchen, gefüllt mit pikantem Pulled Pork.
Portionen Vorbereitung
12Stück 4,5Stunden
Portionen Vorbereitung
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Zutaten
Portionen: Stück
Zutaten
Portionen: Stück
Anleitungen
Brühstück/ Water Roux
  1. Basis dieses Weckchenteigs ist ein sogenanntes Brühstück, auch Water Roux genannt. Das kannte ich bisher noch nicht und war sehr neugierig, wie das funktioniert und was es anders macht als meine bisherigen Hefeteige. Das Geheimnis ist, dass dadurch die im Teig gebundene Wassermenge höher ist als bei herkömmlichen Hefeteigen und das Ergebnis hat mich begeistert: der Hefeteig ist elastisch, lässt sich super verarbeiten und das fertige Weckchen ist unheimlich fluffig. So mache ich ab jetzt die Weckchen immer! Fangen wir mal an...
  2. In einem kleinen Topf mischt ihr das Mehl mit dem Wasser und der Milch. Rührt alles mit einem Schneebesen glatt und gebt den Topf dann bei mittlerer Hitze auf den Herd. Ab jetzt nehmt ihr besser einen Kunststoff- Rührlöffel. Rührt die Masse solange, bis sich eine cremige Paste bildet.

  3. Dann füllt ihr die Masse in eine kleine Schüssel ab und bedeckt sie sofort mit Frischhaltefolie, die ihr direkt auf die Paste legt.

  4. Damit verhindert ihr, dass die Paste eine trockene oder gummiartige Haut bekommt. Stellt die Schüssel für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Teig
  1. Mischt erstmal 350 g vom Mehl mit Zucker, Salz und der Trockenhefe. Am besten direkt in der Rührschüssel der Küchenmaschine. Da der Teig gleich gute 20 Minuten geknetet werden muss, habe ich mir überlegt, die Arbeit mit der Küchenmaschine zu teilen. 10 Minuten Maschine mit Knethaken, 10 Minuten ich "mit Hände".
  2. Lasst die Butter schmelzen. Ich mache das gerne in der Mikrowelle in 10 Sekunden - Intervallen. Und zwar nur solange, bis die Butter fast komplett geschmolzen ist, den Rest rühre ich dann.
  3. In einer separaten Schüssel mischt ihr dann die Milch, das Ei, die Butter und das Brühstück gut durch. Schneebesen reicht...

  4. Gebt die flüssige Komponente in die Rührschüssel zu den trockenen Zutaten. Lasst die Maschine etwa 10 Minuten kneten.
  5. Der Teig klebt am Anfang "wie Hulle". Daher gebt ihr nach und nach teelöffelweise mehr Mehl dazu. Das kann locker ingesamt gut 500 g werden, das hängt auch immer vom Mehl, von der Größe des Eis, dem Wetter und was weiß ich noch, ab.
  6. Am Ende der 10 Minuten sollte der Teig nur noch etwas klebrig sein. Kratzt ihn mit einer Teigkarte aus der Rührschüssel und knetet ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch gute 10 Minuten von Hand weiter. (Ich hatte am Tag drauf übrigens leichten Muskelkater.) Solange der Teig klebt, gebt weiter teelöffelweise Mehl dazu. Zum Schluss sollte es dann ausreichen, beim Kneten nur noch etwas die Hände zu bestäuben. Ziel ist, dass sich der Teig elastisch anfühlt, nicht mehr klebt und eine glatte Oberfläche hat. Dann erst seid ihr fertig mit Kneten.

  7. Gebt einen TL Öl in die Rührschüssel und wischt mit der Teigkugel solange durch die Schüssel, bis der Teig rundherum mit Öl bedeckt ist.
  8. Deckt die Schüssel mit einem Geschirrtuch ab und lasst den Teig für 60-90 Minuten ruhen.

Weckchen
  1. Holt den Teig aus der Schüssel, knetet ihn ganz kurz durch. Entweder wiegt ihr den Teig, teilt das Gewicht durch 12 und den Teig dann in 12 gleich schwere Teile oder ihr rollt ihn mit einem Nudelholz etwas flach und schneidet dann 12 möglichst gleich große Stücke raus.
  2. Egal wie, da sollten jetzt 12 etwa gleich schwere Teigstücke liegen.

  3. Fettet eine Backform (21 x 28 cm) oder eine Quicheform mit Butterschmalz ein.

  4. Rollt oder drückt ein einzelnes Teigstück etwas flach (ca. 10 cm Durchmesser).
  5. Ich lege mir das Teigstück dann in die hohle, linke Hand, gebe einen großzügigen EL Pulled Pork in die Mitte und fasse mit der rechten Hand die Ränder und drücke sie zusammen. Dann lege ich den Teigkugel mit der Naht nach unten auf die "nackige" Arbeitsplatte (also ohne Mehl), lege die hohle Hand gekrümmt darüber und "schleife" die Teigkugel durch kreisende Bewegung richtig rund.

  6. Setzt die Teigkugel mit der Nahtstelle nach unten in die gefettete Auflauf- oder Backform.

  7. Mit den übrigen 11 Teilstücken verfahrt ihr genauso. Ordnet Sie in einem schönen Muster in der Form an, aber denkt daran, dass die Kugeln noch aufgehen und etwas Platz benötigen.

  8. Deckt die Form mit dem Geschirrtuch ab und lasst die Kugeln noch mal 45 Minuten aufgehen.
  9. Kurz vor Ende der 45 Minuten heizt ihr den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor. Stellt eine hitzebeständige Schüssel mit Wasser auf den Boden des Backofens und schiebt schon mal den Gitterrost auf der zweiten Schiene von unten ein.
  10. Mischt das Ei mit der Milch und bestreicht die Teigkugeln damit. Danach kommen sie für ca. 25 Minuten in den Backofen. Wenn euch die Weckchen zu dunkel werden, könnt ihr sie evtl. mit Alufolie abdecken.

  11. Nach der Backzeit holt ihr die Form aus dem Backofen und lasst die Weckchen noch mal für 10 Minuten darin verschnaufen, bevor ihr entweder die Form auf einen Teller stürzt oder die Weckchen mit einer Palette aus der Form hebt.

  12. Wer mag, reicht etwas BBQ-Sauce dazu und dazu passt hervorragend ein Chinakohl-Mandarinen-Salat.
  13. Und wer das Pulled Pork gerne selber machen würde, auch dafür hätte ich ein Rezept vorrätig. Oder, wenn es etwas exotischer sein darf, auch Pulled Duck wäre im Angebot.
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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