Kaiserschmarren mit karamellisierten Äpfeln

Den wollte ich immer schon mal machen und heute war irgendwie der richtige Tag dafür. Nach 53 km auf der Rolle war mir nach Kaiserschmarren. Sozusagen als Vorgeschmack auf meine diesjährige Alpenüberquerung. 😉

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Kaiserschmarren
Fluffig soll er sein, locker! Wir reden von Kaiserschmarrn, um dessen Namen bzw. seine Entstehung sich Legenden ranken. Gemeinsamkeit aller Legenden ist Kaiser Franz Josef I., der Mann von Sisi. Kennt ihr, ne?
Kaiserschmarren
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Fluffig soll er sein, locker! Wir reden von Kaiserschmarrn, um dessen Namen bzw. seine Entstehung sich Legenden ranken. Gemeinsamkeit aller Legenden ist Kaiser Franz Josef I., der Mann von Sisi. Kennt ihr, ne?
Portionen Vorbereitung Kochzeit
4Portionen 15Minuten 25Minuten
Portionen Vorbereitung
4Portionen 15Minuten
Kochzeit
25Minuten
Zutaten
Portionen: Portionen
Zutaten
Portionen: Portionen
Anleitungen
  1. Heizt den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vor. Ihr braucht den Rost auf der zweiten Schiene von unten, also könnt ihr den schon mal reinschieben.
  2. Als erstes trennt ihr mal die Eier. Also in Eiweiß und Eigelb trennen. Ein Tipp zum Thema Eiertrennen: am einfachsten geht das, wenn man das Ei aufschlägt, auf die Hand gleiten lässt und dann das Eiweiß durch die Finger in eine separate Schüssel gleiten lässt. Professionell geht das, indem man das Ei aufschlägt und das Eigelb von einer Schalenhälfte in die andere gleiten lässt und dabei immer mehr von dem Eiweiß in eine bereitgestellte Schüssel laufen lässt. Das wiederholt ihr solange, bis das Eigelb in der Schale und das Eiweiß in der Schüssel ist.

  3. Die Eigelbe gebt ihr zusammen mit dem Mehl, der Milch, 50 g vom Zucker und einer Prise Salz in eine Rührschüssel und rührt es mit dem Mixer schön glatt.

  4. Die Eiweiße schlagt ihr (ebenfalls mit dem Mixer, aber die Rührbesen vorher heiß abwaschen, damit kein Fett mehr dran ist!) steif und während des Rührens gebt ihr nach und nach 50g Zucker dazu.

  5. Wenn das Eiweiß steif ist (und man die Schüssel umdrehen kann, ohne dass der Schnee zu Boden fällt!) hebt ihr es vorsichtig unter die Eigelbmasse. Vorsichtig deswegen, damit ihr die gerade mühsam reingeschlagene Luft nicht direkt wieder rausrührt. Am besten geht das mit einem Teigschaber.

  6. Stellt kurz eine große Pfanne (30 cm Durchmesser müssen schon sein und der Griff sollte hitzefest sein!) in den heißen Backofen. Da rein kommen 25 g Butter(schmalz), die ihr heiß werden lasst.
  7. Dann nehmt die Pfanne kurz raus und gießt den Teig rein. Alufolie drüber legen und dann für 20-25 Minuten in den Backofen.

  8. Während der Schmarren im Ofen ist, wascht ihr die Äpfel, viertelt sie und entfernt das Kerngehäuse. Dann schneidet ihr die Viertel quer in 1/2cm dicke Scheiben.

  9. In einer beschichteten Pfanne zerlasst ihr die 30g Butterschmalz und gebt dann die 2 EL braunen Zucker dazu.

  10. Lasst den Zucker unter Rühren schmelzen und gebt die Apfelstücke dazu. Kurz schwenken und dann mit einem großzügigen Schuß Calvados ablöschen. Wer keinen Calvados hat, kann auch Apfelsaft und einen winzigen Schuß Rum nehmen.
  11. Lasst die Äpfel ein paar Minuten auf kleiner Flamme köcheln, dabei löst sich der Zucker dann auch komplett auf.

  12. Röstet die Nüsse in einer beschichteten Pfanne kurz an und hackt sie dann klein. Oder umgekehrt: hackt erst die Nüsse und röstet sie dann an.

  13. Nach der Backzeit holt ihr den Schmarren aus dem Ofen und zerteilt ihn mit zwei Gabel in große Stücke. Ich habe dann noch mal 25 g Butterschmalz und 1-2 EL Zucker darüber verteilt und das ganze auf der heißen Herdplatte nochmal kurz von allen Seite etwas Farbe nehmen lassen.

  14. Vor dem Servieren wird noch ein Hauch Puderzucker über den Kaiserschmarren gestäubt und dann ab zum Tisch damit! Wer mag, kann die Äpfel auch in einem kleinen Schüsselchen dazureichen. Die gehackten Nüsse werden über die Apfelstücke gestreut.

  15. Alternativ kann man hier auch schön einen Zwetschgenröster dazu essen.
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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