Fruitshi (Obst-Sushi)

Ich war auf der Suche nach einem Nachtisch, den noch nicht jeder kennt und bin dabei über ein Video von “Tasty” gestolpert, wo Obst-Sushi gemacht wurde. Das hat mich nicht mehr losgelassen und hier lest ihr das Ergebnis. Obst-Sushi machen ist leichter als man denkt. Und auch wenn es nicht perfekt aussieht, es schmeckt himmlisch gut. Das Rezept reicht für drei Rollen (à 8 Stück) Maki-Sushi (die runden mit dem Obst in der Mitte) und ca. 10 Nigiri-Sushi (das sind die länglichen, wo das Obst oben drauf liegt). Dazu gibt es Himbeersauce zum Tunken und natürlich Stäbchen statt Besteck. Wobei ich gelesen habe, dass man in Japan Sushi eigentlich mit der Hand isst! 😉

Fruitshi (Obst-Sushi)

Fast zu schade, nur einen Nachtisch daraus zu machen...
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Vorbereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 30 Minuten
Gericht Brunch, Dessert, Fingerfood, Frühstück, Geschenke aus der Küche, Nachtisch, Obst, Party

Zutaten
  

  • 300 g Sushi-Reis
  • 500 ml Wasser
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL Salz gestrichen
  • 230 ml Kokosmilch cremig
  • 1/2 Tütchen Vanillezucker
  • Obst frische Ananas, Erdbeeren, Brombeeren, Mango, Kiwi etc.
  • Himbeersauce nach Belieben
  • 1 Sushi-Matte aus Bambusstäbchen; zum Rollen der Maki-Sushi
  • Frischhaltefolie
  • 4 EL Kokosraspel in der Pfanne vorsichtig goldbraun geröstet
  • 4 EL Kokosraspel weiß

Anleitungen
 

Reis kochen

  • Über das richtige Reiskochen für Sushi, also für richtiges Sushi mit Fisch und Algenblätter habe ich schon so viel gelesen und gehört und daher richtigen Respekt davor gehabt. Hier ist alles etwas entspannter, also keine Panik!

  • Gebt den Reis, das Wasser, Zucker und Salz in einen Topf, Deckel drauf und schaltet den Herd ein. Lasst den Reis einmal aufkochen und stellt dann den Herd auf kleine Flamme. Lasst den Reis ca. 20 Minuten köcheln.

  • Nach den 20 Minuten sollte der Reis das Wasser aufgenommen haben und ziemlich klebrig und zäh sein.
  • Gebt die Kokosmilch und den Vanillezucker dazu, rührt gut um und lasst alles auskühlen. Ich habe die Reismasse auf zwei Teller verteilt, damit sie schneller auskühlen kann - Geduld ist keine meiner Superkräfte! 😉

  • Wundert euch nicht, wenn der Reis jetzt, wo er noch heiß ist, noch nicht den Eindruck macht, als würde er irgendwann mal eine Rolle werden können - das wird noch!!! Ich werde demnächst mal probieren, ob man den Reis auch schon am Vortag machen kann, wer weiß...

Obst

  • Schneidet die (frische) Ananas in lange Streifen oder kleine Stücke, ganz wie ihr wollt. Die Mango habe ich mit einem Sparschäler geschält und dann einfach weiter dünne Scheiben abgeschnitten. Die Brombeeren habe ich halbiert, die Kiwi geschält und längs in dünne Scheiben geschnitten. Die Erdbeeren werden je nach Größe geviertelt oder halbiert. Wer hat, kann auch Johannisbeeren oder Himbeeren oder frische Feigen verwenden.

Fertigstellung und Anrichten

  • Erstmal machen wir die Maki-Sushi. Legt euch dafür die Bambusmatte parat und darauf gebt ihr ein Stück Frischhaltefolie. Denkt daran, die Matte muss so liegen, dass ihr sie von euch weg rollen könnt! 😉

  • Darauf gebt ihr jetzt ca. vier reichliche EL der Masse und streicht sie mit einer Teigkarte glatt. Der Reis lässt sich gut verteilen und formen, gut die halbe Höhe der Matte war mit Reis bedeckt. Die Masse war etwa 1 cm hoch. Am besten sieht man das hoffentlich auf dem Foto:

  • Am unteren Rand legt ihr jetzt das Obst bunt durcheinander in einer Reihe auf den Reis.
  • Zieht die Klarsichtfolie bis an den Rand der Bambusmatte zu euch heran, also bis der Reis am Rand der Matte liegt, packt beides und rollt mit Hilfe der Matte den Reis zu einer Rolle. Achtet darauf, dass ihr die überstehende Folie nicht mit einrollt. Mit der Bambusmatte kann man die Rolle noch ein wenig andrücken und fertig ist eure erste Makirolle. Tadaaaaa! War gar nicht schwer, oder?
  • Mischt die Kokosraspel miteinander, verteilt sie auf der Arbeitsfläche und rollt die (ausgepackte) Makirolle einmal komplett darin herum. Die wäre schon mal fertig zum Anrichten!
  • Alternativ könnt ihr auch die dünnen Mangoscheiben leicht überlappend darüber legen. Wer es sich zutraut, legt die Mangoscheiben überlappend nebeneinander und wickelt die Rolle sogar darin ein - das habe ich mir beim ersten Mal noch gespart. 😉
  • Wenn ihr drei Rollen fertig habt, könnt ihr aus dem Rest Nigiri formen. Das sind so kleine Rollen, wo das Obst obendrauf gelegt wird. Auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
  • Schneidet die Rollen in jeweils ca. 8 Maki-Sushi. Dafür nehmt ihr am besten ein dünnes, sehr sehr scharfes Messer und schneidet mit möglichst wenig Druck und leicht sägenden Bewegungen. Keine Sorge, dafür bekommt man schnell das richtige Gefühl!
  • Zum Anrichten drapiert ihr die Maki-Sushi und Nigiri-Sushi auf eine schöne Platte und reicht in separaten Schälchen Himbeersauce dazu.