Puttes

Puttes – einige kennen ihn auch als Kesselsknall, Uhles, Düppekooche und noch unter ein paar anderen Namen. Und genauso viele Namen wie dieses Gericht hat, soviele unterschiedliche Zubereitungsarten gibt es auch. Da hat jede Familie ihr eigenes Rezept und schwört drauf. Ganz kurz: geriebene Kartoffeln, Speck, Mettwürstchen, Zwiebeln und Gewürze werden gemischt und kommen in den Backofen, bis sich eine braune Kruste bildet. Im Original kommen teilweise auch noch Rosinen hinein.

Bei uns zu Hause gab es Puttes eigentlich nie, was vielleicht daran liegt, dass meine Mutter aus Österreich stammt? Wer weiß…

Also habe ich mich mal dran gemacht, meinen eigenen Puttes zu kreieren. Wichtigste Voraussetzung, damit mein Mann ihn auch isst: das Verhältnis Kartoffeln zu Speck/ Mettwürstchen muss stimmen und es dürfen keine Rosinen rein! Für Puristen, die nah am traditionellen Rezept bleiben wollen, dürfte das Rezept hier eher nicht das Richtige sein… ;Oder vielleicht gerade deshalb! 😉

Noch ein kleiner Tipp: je größer die Menge, die man davon macht, desto besser wird der Puttes. Dann empfiehlt sich, einen großen gusseisernen Topf zu verwenden, da reicht die Backform nicht mehr.

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Puttes
Puttes: Kartoffeln, Speck, Mettenden, Zwiebeln und Ei. Wer mag, isst dazu Apfelmus. Bei uns gab es Gurkensalat... 😉
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Puttes: Kartoffeln, Speck, Mettenden, Zwiebeln und Ei. Wer mag, isst dazu Apfelmus. Bei uns gab es Gurkensalat... 😉
Portionen Vorbereitung Kochzeit
2Portionen 30Minuten 90Minuten
Portionen Vorbereitung
2Portionen 30Minuten
Kochzeit
90Minuten
Zutaten
Portionen: Portionen
Zutaten
Portionen: Portionen
Anleitungen
  1. Heizt den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vor.
  2. Schält dann erstmal die Kartoffeln und jagt sie anschließend über die grobe Reibe durch die Küchenmaschine. Wer keine Küchenmaschine hat, nimmt die grobe Handreibe und passt bitte sehr gut auf die Finger auf!

  3. Gebt die Raspeln in ein großes Sieb und hängt das Sieb über eine noch größere Schüssel. Ziel ist, dass das Wasser aus den Kartoffeln rausläuft. Ihr könnt durch ein bißchen Ausdrücken das Ganze gerne etwas unterstützen.
  4. Die größere Schüssel zum Auffangen des Wassers braucht ihr, weil ihr die darin enthaltene Kartoffelstärke braucht. Deshalb hilft es nix, das Sieb einfach in die Spüle zu stellen.
  5. Während die Kartoffeln noch Wasser abgeben, könnt ihr schon mal die Zwiebel schälen und in Stücke schneiden. Dazu halbiert ihr die Zwiebel der Länge nach, schneidet sie der Länge nach in schmale Scheiben und dann quer dazu in kleine Würfel.
  6. Hebt das Sieb aus der Schüssel und schüttet das Wasser ganz vorsichtig und langsam ab. Zurück bleibt ein weißlicher Bodensatz, das ist die Kartoffelstärke.

  7. Da rein zurück gebt ihr die Kartoffelraspel, das Ei, die Zwiebel und die Speckwürfel. Mischt alles gut durch und würzt den Kartoffelteig mit Salz, Pfeffer und reichlich frisch geriebener Muskatnuss.

  8. Gebt 2 EL Öl in eure Backform (ein kleiner gusseiserner Topf geht auch, aber den haben ja die wenigstens zuhause - ich auch nicht!). Man kann eine kleine Kuchenform oder eine kleine Auflaufform verwenden. Eher kleiner als größer, damit der Teig mehr als einen flachen Fladen bilden kann!

  9. Schneidet die Mettwürstchen schräg in dünne Scheiben, ca. 0,5 cm breit.
  10. Gebt die Hälfte des Teigs in die Backform und drückt ihn etwas flach und fest.

  11. Legt dann die Mettwürstchen auf den Teig.

  12. Darauf kommt die zweite Hälfte des Kartoffelteigs. Wer mag und wenn es die Form hergibt, macht drei Lagen Kartoffeln und zwei mit Mettwürstchen.
  13. Etwas andrücken und dann kann das ganze schon für mindestens 90 Minuten in den Backofen (mittlere Schiene). Je größer und höher die Menge, desto länger braucht der Puttes, das können dann auch schon mal gut zwei Stunden oder länger werden.
  14. Fertig ist der Puttes, wenn er eine schöne braune Kruste bekommen hat.

  15. Traditionell isst man dazu eigentlich Apfelmus. Wir haben gestern abend aber alternativ Gurkensalat mit saurer Sahne und Knoblauch dazu gegesssen und waren begeistert.
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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