Pferdeleckerlis

Ja, ihr habt richtig gelesen. 😉 Meine Jungs haben sich nämlich schon beschwert, dass es lange keine mehr gegeben hat und da habe ich mir gedacht, ich könnte das Rezept ja auch hier veröffentlichen und zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die Leckerlis gehen ganz schnell und da ist nix drin, was ich nicht auch essen würde. Außer dem Fruchtzucker im Obst ist kein weiterer Zucker drin. Also im Zweifelsfall teilen wir uns den Vorrat, die Jungs und ich…

Und keine Sorge, das nächste Rezept ist wieder für Zweibeiner!

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Pferdeleckerlis
Eine schöne Auswahl, oder? Von links nach rechts: Apfel-Fenchel, Rote-Bete-Anis und Banane-Anis-Leinsamen. Wenn ich ein Pferd wäre, würde ich alle drei nehmen!
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Eine schöne Auswahl, oder? Von links nach rechts: Apfel-Fenchel, Rote-Bete-Anis und Banane-Anis-Leinsamen. Wenn ich ein Pferd wäre, würde ich alle drei nehmen!
Portionen Vorbereitung Kochzeit
1Blech/ Sorte 20Minuten 20Minuten
Portionen Vorbereitung
1Blech/ Sorte 20Minuten
Kochzeit
20Minuten
Zutaten
Portionen: Blech/ Sorte
Zutaten
Portionen: Blech/ Sorte
Anleitungen
  1. Erstmal (wie fast immer) heizt ihr den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor und belegt zwei Backbleche mit Backpapier.
  2. Egal, welche ihr machen wollt, die Zubereitung ist immer gleich. Bei den Fotos habe ich ein bißchen zwischen den Sorten gemischt, lasst euch davon nicht stören.
  3. Vorweg ein paar Sätze zu dem Frucht- oder Gemüsemus: Apfelmus könnt ihr schon fertig kaufen oder auch selber machen. Rote Bete kauft ihr am besten vorgegart und vakumiert in der Gemüseabteilung. Schneidet sie in Würfel und püriert sie mit dem Stabmixer. Die Bananen kann man leicht mit der Gabel pürieren oder auch mit dem Mixstab. Die Möhren habe ich erst fein geraspelt und dann zusammen mit dem Apfelmus mit dem Mixstab noch weiter zerkleinert.

  4. In einer Rührschüssel mischt ihr das Apfel- , Rote-Beete- , Möhren-Apfel- oder das Bananenmus erstmal mit dem Mehl und knetet es von Hand oder mit einem Löffel gut durch. Hier sehr ihr das Rote-Bete-Mus mit Mehl, coole Farbe, ne? (Für die Rote Bete würde ich auf jeden Fall Einmal-Handschuhe empfehlen, die färbt nämlich gewaltig!)

  5. Dann gebt ihr die Haferflocken und die jeweiligen Gewürze dazu und verknetet alles zu einer kompakten Masse.

  6. Teilt den Teig in vier Portionen und rollt und/oder drückt jedes Viertel vorsichtig zu einer Rolle mit einem Durchmesser wie eine 2€-Münze.

  7. Dann nehmt ihr ein richtig scharfes, dünnes Messer und schneidet etwa 1/2 cm dicke Scheiben ab. Am besten geht das mit leicht sägenden Bewegungen.

  8. Wenn die Scheiben etwas schief werden, nicht schlimm. Bei Bedarf könnt ihr die Leckerchen noch etwas nachformen, bevor sie aufs Blech kommen, aber Handarbeit bedeutet schließlich auch, dass nicht alle gleich aussehen müssen! Und Pferde sind keine Restauranttester...
    Links ist übrigens das Original und rechts das leicht nachgeformte!

  9. Die Leckerlis gehen beim Backen nicht auf, die dürfen also ruhig etwas enger beeinander liegen. Wenn ihr sie schön eng beieinander legt, bekommt ihr alle auf ein Blech.

  10. Wenn ihr das Blech voll habt, gebt es für gut 20 Minuten in den Backofen.
  11. Wenn die Leckerlis fertig gebacken sind, schüttet sie mit Hilfe des Backpapiers auf ein Geschirrtuch und lasst sie auskühlen.

  12. Am nächsten Tag (sie müssen richtig trocken sein) könnt ihr sie in eine Keksdose umfüllen und eurem Pferd eine Kostprobe anbieten.
  13. Schön verpackt eignen sich die Leckerchen auch super als Geschenk für Reiterkollegen!
  14. Auf dem Foto könnt ihr übrigens mein Testteam bei seiner Lieblingsbeschäftigung "Spielen" sehen: Gáski und Gandalf, auch genannt: die Jungs! Gáski mag gerne Apfel und Gandalf steht auf Banane. Rote Bete und Apfel-Möhre kennen die beiden noch gar nicht, die sind eine Première!

Rezept Hinweise

Das Rezept habe ich übrigens aus einer alten Ausgabe von "Schatz", der "Hauspostille" von Kräuterwiese Wichert. Da kaufe sich schon, seitdem ich Pferde habe, mein Mineralfutter und anderes Futter! 🙂

Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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