Herbstliche Shepherd’s Pie

Ganz herbstlich mit Kürbis- statt Kartoffelhaube und unter der Haube gibts eine weitere Überraschung. Aber mehr verrate ich hier  nicht, probiert es einfach mal aus. Und für alle, die noch einen weiteren Grund zum Ausprobieren brauchen: Low-Carb wäre das Rezept auch noch…

 

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Herbstliche Shepherd's Pie
Hackfleisch, zur Abwechslung mal indisch gewürzt, mit Möhren und Paprika und darüber eine Kürbishaube.
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Hackfleisch, zur Abwechslung mal indisch gewürzt, mit Möhren und Paprika und darüber eine Kürbishaube.
Portionen Vorbereitung Kochzeit
2-3Portionen 30Minuten 50Minuten
Portionen Vorbereitung
2-3Portionen 30Minuten
Kochzeit
50Minuten
Zutaten
Portionen: Portionen
Zutaten
Portionen: Portionen
Anleitungen
Kürbis vorbereiten
  1. Als erstes nehmt ihr euch den Kürbis vor. Von einem Hokkaidokürbis muss man die Schale eigentlich nicht abschneiden, ich mach es trotzdem, man weiß ja nie, wo der vorher war, ne?! 😉 Sucht euch ein großes, stabiles, scharfes Messer und schneidet erstmal oben und unten eine dicke Scheibe ab.
  2. Danach schneidet ihr den Rest der Schale in Stücken ab. Ist ein bißchen mühsam, aber so groß sind die Hokkaidos ja auch nicht! 😉
  3. Halbiert den Kürbis und entfernt die Kerne und die Watte. Watte nennt man die langen Fäden in der Mitte, in die die Kerne eingebettet sind.
  4. Dann schneidet ihr den Kürbis in ca. 2 cm große Stücke. Es kommt hier auch nicht auf 100 g mehr oder weniger an, es sollten ca. 600-700g Kürbiswürfel sein. Je nachdem, wird die Haube nachher dicker oder halt dünner.

  5. Gebt die Kürbiswürfel mit 5-6 EL Wasser, Salz und frisch geriebener Muskatnuss in einen Topf. Deckel drauf und dann ab auf den Herd damit und einmal aufkochen lassen. Auf kleiner Flamme dann ca. 20 Minuten weich dünsten.
  6. Wenn der Kürbis weich ist, zerstampft ihr ihn (ohne Wasser abgießen) mit einem Kartoffelstampfer. Deckel wieder drauf, damit geht es gleich weiter...
Hackfleisch
  1. Schält die Zwiebel, halbiert sie, schneidet sie der Länge nach in Scheiben und dann quer in kleine Stückchen. Und auch hier darf es nicht fehlen, immer wieder gerne zitiert, das legendäre Zwiebel-schneiden-Video.
  2. Paprika waschen, halbieren, die Kerne und die weiße Innenhaut entfernen und die Paprika in 1 cm breite Streifen und diese in 1 cm große Quadrate schneiden.

  3. Möhren waschen, schälen und auf einer groben Reibe in Stückchen raspeln.

  4. Zerlasst einen großen Löffel Butterschmalz in einer Pfanne und bratet die Zwiebelwürfel darin kurz an. Sie sollen nur glasig werden, also keine Farbe bekommen.
  5. Dann kommt das Hackfleisch dazu und wird bei starker Hitze krümelig gebraten. Das heißt für euch: rühren, rühren, rühren und dabei immer weiter zerkleinern.
  6. Zum Schluss kommen noch die Möhren und die Paprikastücke dazu. Bratet sie ebenfalls kurz mit an. Gebt das Garam Masala und etwas Salz dazu und schmeckt die Hackfleischmischung damit ab. Mit der Brühe ablöschen und gut umrühren.

Fertigstellung
  1. Die Hackfleischmischung kommt als erste Schicht in die Quiche- oder Auflaufform. Einfetten müsst ihr die Form nicht, die Hackfleischmischung ist flüssig genug, um nicht anzubrennen.

  2. Verrührt die beiden Eigelbe in einer Tasse. Falls die Kürbismischung kalt geworden ist, solltet ihr sie vorsichtig wieder erwärmen. Nicht zu heiß, warm genügt, sonst gibts gleich Rührei.
  3. Rührt die Eigelbe in den nicht zu heissen Kürbisstampf und schmeckt mit Cayennepfeffer und evtl. noch etwas Salz ab.

  4. Dann kommt der Kürbisstampf auf die Hackfleischmasse. Verstreicht ihn vorsichtig, so dass sich eine Haube über der gesamten Hackmasse ergibt.
  5. Schmelzt die Butter (geht super in der Mikrowelle) und träufelt sie über die Kürbishaube. Darüber verstreut ihr die Sesamkörner und dann ab damit für 25 Minuten in den Backofen. Auf dem Foto seht ihr Leinsamen, der Sesam war gerade aus! 😉

  6. Dazu gab es bei mir einen Chinakohl-Salat mit Saure-Sahne-Curry-Dressing, njammnjamm....

  7. Und als Tipp für einen Brunch: nehmt keine große, sondern viele kleine Auflaufförmchen.
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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