Walnuss-Tarte

Ich hatte noch so viele Walnüsse vom letzten Jahr, da wäre es schade drum gewesen. Also habe ich flugs eine Schüssel voll geknackt und diese Walnuss-Tarte daraus gemacht. Am besten schmeckt sie warm und ich kann mir auch eine oder zwei Kugeln Vanilleeis dazu sehr gut vorstellen.

Den Teig bereitet ihr am besten morgens vor, da er noch ein paar Stunden in den Kühlschrank muss. Nachmittags backt ihr schnell die Tarte und dann kann sie direkt warm auf den Kaffeetisch.

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Walnuss-Tarte
Lauwarm, mit dem Aroma von Walnüssen und Rum - wenn ich das Vanilleeis wäre, ich würde auch dahinschmelzen....
Walnuss-Tarte
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Lauwarm, mit dem Aroma von Walnüssen und Rum - wenn ich das Vanilleeis wäre, ich würde auch dahinschmelzen....
Portionen Vorbereitung Kochzeit Wartezeit
12Stücke 30Minuten 35Minuten 5Stunden
Portionen Vorbereitung
12Stücke 30Minuten
Kochzeit Wartezeit
35Minuten 5Stunden
Zutaten
Portionen: Stücke
Zutaten
Portionen: Stücke
Anleitungen
Vorweg...
  1. Eine kurze Anmerkung, was die Walnüsse betrifft. Man kann sie nicht gerieben kaufen, weil sie zu schnell ranzig werden. Also müsst ihr da selber ran. Am schönsten geht das mit einem Zerkleinerer, schlimmstenfalls tut es aber auch eine Käsereibemühle. Aber reibt vor lauter Begeisterung nicht gleich alle, ca. 150g braucht ihr in schönen Nusshälften, damit die Deko auch gut aussieht. Puderzucker sollte vor der Verwendung beim Backen immer frisch gesiebt werden, damit keine Klumpen drin sind.

Mürbeteig
  1. In einer Schüssel mischt ihr das Mehl mit dem Puderzucker und einer kleinen Prise Salz.

  2. Schneidet die Vanilleschote der Länge nach auf, klappt sie auseinander und kratzt mit dem Messerrücken das Vanillemark raus. Gebt es in die Schüssel mit dem Mehl-Puderzucker-Gemisch und gebt die Butter dazu. Achtet darauf, dass die Butter wirklich schön weich (aber nicht flüssig) ist.

  3. Verrührt alles mit dem Knethaken des Handmixers.
  4. Da rein kommen dann die Nüsse und das Ei. Verrührt alles weiter mit den Knethaken, bis sich eine elastische Masse bildet.

  5. Streut etwas Mehl auf die Arbeitsplatte und gebt den Teig darauf. Bemehlt eure Hände und drückt den Teig in Form einer Kugel zusammen.

  6. Nicht zuviel von dem Mehl reinkneten, sonst wird der Teig nachher nur bröselig. Es geht hier wirklich nur darum, so eben eine Kugel zusammen zu kriegen.

  7. Packt die Teigkugel in Klarsichtfolie und gebt sie für ca. 5 Stunden in den Kühlschrank. Da wird die Butter wieder fest, der Teig bekommt Halt und kann schön ausgerollt werden. Aber das kriegen wir später...

5 Stunden später...
  1. Fettet eine 24cm-Tarteform mit Butter ein. Schneidet vom Gefrierbeutel unten einen 1cm breiten Streifen ab. Ziel ist eine Gefrierbeutel-Röhre.

  2. Holt den Teig aus dem Kühlschrank und platziert ihn mitten in der Gefrierbeutelröhre. (Das ist ein altes Bild, es geht nur drum, zu zeigen, was ich meine. 😉 )

  3. Mit dem Nudelholz rollt ihr den Teilklumpen nach und nach unter regelmäßigem Wenden zu einem Kreis aus. Zieht dabei auch immer mal wieder die Folie glatt.

  4. Wenn der Teig am Rand des 6Liter-Gefrierbeutels ankommt hat er einen Durchmesser von 29cm und passt perfekt in eure Form mit Durchmesser von 24cm. Die 5cm zusätzlich sind für den Rand der Form. 😉 Clever, ne?!
  5. So und jetzt kommt der Moment, wo der Teig in die Form muss! Überhaupt kein Problem, versprochen! Schneidet die Folie in der Mitte komplett auf und klappt sie nach außen.
  6. Jetzt könnt ihr mit einer Hand unter die Folie greifen und den Teig wie einen Deckel auf die vorbereite Tarteform klappen. Wenn er nicht genau passend zu liegen kommt, probiert mal vorsichtig, ob ihr die Folie noch mal lüpfen un die Position verändern könnt. Bei mir hat das problemlos geklappt.
  7. Wenn der Teig gut liegt, drückt ihn mitsamt der Folie schön in der Form an, vor allem am Rand.

  8. Wenn der Teig schön angedrückt ist, zieht vorsichtig die Folie ab. Et voilá, der Teig ist in der Form. Damit kann man echt Leute beeindrucken, die schon verzweifelt versucht haben, Teigfetzen in die Form zu kleben. Damit könnt ihr beim nächsten Kochabend glänzen. 😉
  9. Mit einer Gabel drückt ihr überall Löcher in den Teig, damit er beim Backen gleichmäßig aufgehen kann und sich keine Wölbungen bilden.

  10. Deckt ihn mit Frischhaltefolie ab und stellt ihn nochmal kurz in den Kühlschrank. Jetzt ist es auch an der Zeit, den Backofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vorzuheizen und den Gitterrost auf der zweiten Schiene von unten einzuschieben.
Füllung
  1. Rührt die zimmerwarme Butter in der Küchenmaschine ca. 5 Minuten lang schaumig. Wenn ihr einen Handmixer verwendet, müsst ihr 10 Minuten einkalkulieren.

  2. Mischt den Puderzucker mit den geriebenen Walnüssen und gebt ihn eßlöffelweise zu der Butter und verrührt alles weiter.
  3. Danach könnt ihr die Eier einzeln zugeben (vorher schön in eine Tasse aufschlagen und schauen, ob sie ok sind...) und unterrühren.
  4. Als letztes kommt das Mehl und der Rum dazu. Kurz verrühren und dann könnt ihr die Masse auf den Mürbeteig geben und glatt streichen.

  5. Legt die Walnusshälften in einem schönen Muster auf die Füllung. Ein wirklich schönes Bild, oder?

  6. Jetzt kommt die Tarteform für ca. 35 Minuten auf der zweiten Schiene von unten in den Backofen.
  7. Die Tarte wird gegen Ende richtig schön braun, also bitte nicht wundern. Genießt den wunderbaren Duft, der sich jetzt allmählich in eurer Küche verbreitet...

  8. Holt die Tarte aus dem Ofen, lasst sie 5-10 Minuten etwas abkühlen und dann könnt ihr auch schon servieren.
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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