Suppenparty

Letztes Wochenende hatten wir liebe Gäste zum Abendessen und nach Weihnachten und Silvester sollte es ruhig mal was Leichteres sein. Aber was!? Und dann kam mir die Idee mit der Suppenparty.

Eine frisch gekochte Rindfleischsuppe und dazu konnte jeder Gast selbst bestimmen, was da rein soll. Zur Auswahl standen rosa gebratenes Rinderfilet und Lammlachs, „Pulled Beinscheibe“, Nudeln, angebratene Kartoffel- und Süßkartoffelwürfel, Suppennudeln, gebratener Grünkohl und Rosenkohl, frische Möhren-, Sellerie- und Lauchstreifen, Schnittlauch, Petersilie und Schnittknoblauch. Ach, und fast hätte ich den gelben und roten Paprika sowie die gedünsteten Champignons (mit einem Hauch Knoblauch) vergessen…

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Suppenparty
Suppenparty, genau das richtige für einen Winterabend.
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Suppenparty, genau das richtige für einen Winterabend.
Portionen Kochzeit
6Personen 3Stunden
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Kochzeit
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Anleitungen
Rindfleischsuppe
  1. Wascht und putzt die Möhre und die Petersilienwurzel. Bei Bedarf könnt ihr sie auch schälen. Schneidet den Grünansatz ab und teilt das Gemüse dann in jeweils vier Stücke.
  2. Vom Sellerie schneidet ihr die Schale ab und den Sellerie dann ebenfalls in grobe Stücke.

  3. Vom Lauch schneidet ihr einen großen Teil des dunkelgrünen (und harten) Anteils und den Wurzelansatz ab und schlitzt das Reststück dann der Länge nach auf. Entfernt die beiden äußeren Schichten und wascht den Lauch unter fließend kaltem Wasser innen und außen gut ab. Schneidet den Lauch danach ebenfalls in ca. 4 Stücke.
  4. Halbiert die Zwiebel (mit Schale, die gibt eine schöne Farbe) und gebt sie mit der Schnittfläche nach unten (ohne Fett) in einen großen Suppentopf. Lasst den Topf heiß werden und brennt/ bratet die Zwiebel gut an. Die Schnittfäche darf gut dunkelbraun werden.

  5. Dazu kommen dann die Ochsenbrust, die Beinscheibe und die abgewaschenen Markknochen und gute zwei Liter kaltes Wasser.
  6. Gebt das Gemüse sowie die Pfefferkörner, den Piment, das Lorbeerblatt und Salz (1 EL) dazu.

  7. Jetzt lasst ihr alles einmal aufkochen und reduziert dann die Hitze wieder, damit die Suppe nur noch leicht köchelt. Am Anfang bildet sich beim Köcheln ein braungrauer Schaum, den ihr mit einem Schaumlöffel (deshalb heisst der auch so) abschöpfen solltet. Das, was sich da als Schaum absetzt, würde eure Brühe nachher eintrüben und das wäre ja schade bei der ganzen Arbeit, oder? Es reicht, wenn ihr in den ersten 15-20 Minuten ab und zu mal den Schaum abschöpft, danach bildet sich normalerweise keiner mehr.
  8. Lasst die Suppe für 2,5 bis drei Stunden köcheln. Holt das Fleisch heraus. Danach giesst ihr die Suppe durch ein feines Sieb und schmeckt sie mit Salz und ein bißchen geriebenem Muskat ab.
Suppeneinlagen, warm
  1. Für alles, was ihr warmhalten müsst, bietet sich der Backofen bei 80 Grad an. Heizt ihn also schon mal vor und gebt eine leere Glasaufauflaufform mit Deckel (!) zum Anwärmen hinein. Letztere braucht ihr für das Niedertemperatur-Garen des Fleischs.
  2. Ich habe aus der Ochsenbrust einen Rindfleischsalat gemacht und aus dem Fleisch der Beinscheibe eine zusätzliche Suppeneinlage in Form von "Pulled Beef", indem ich das Fleisch mit zwei Gabeln, genau wie Pulled Pork, "zerfleddert" habe. Von der Beinscheibe müsst ihr vorher eventuell noch das Fett entfernen.
  3. Fangt am besten mit dem Fleisch an. Das Rinderfilet braucht am längsten. Salzt und pfeffert es und bratet es in etwas Butterschmalz von allen Seiten rundherum an. Dann gebt ihr es in die vorgeheizte Auflaufform (mit Deckel) im Backofen. Das Rinderfilet (500g) braucht etwa 1,5 Stunden bei 80 Grad.
  4. Der Lammlachs wird genauso zubereitet wie das Rinderfilet, braucht aber nur etwa 50 Minuten im Backofen/ Auflaufform. Das Fleisch könnt ihr nachher am Tisch in dünne Scheiben schneiden und auf einer vorgewärmten Platte servieren.

  5. Die warmen Suppeneinlagen könnt ihr während des Fleischgarens entweder zusammen auf einer großen Platte im Backofen warmhalten oder aber getrennt in einzelnen Schalen. Entscheidet selber, wieviel Aufwand ihr betreiben wollt, bzw. wie groß das Platzangebot im Backofen ist.
  6. 5 Kartoffeln und eine Süßkartoffel schälen und in Würfel von 1 cm Kantenlänge schneiden. Danach habe ich die Würfel nach Farben getrennt in Salzwasser gar gekocht und auskühlen lassen. Bratet sie dann in etwas Butterschmalz kross an. Leicht salzen und warm halten.

  7. Den Rosenkohl habe ich geputzt, d.h. das untere Ende abgeschnitten und dann rundherum solange Blättchen entfernt, bis keine braunen Stellen mehr zu sehen sind. Danach habe ich die Köhlchen halbiert und in Traubenkernöl kräftig angebraten, bis sie richtig schön Röstaromen angenommen hatten. Ganz leicht salzen und ebenfalls warmhalten.

  8. Vom Grünkohl habe ich erst das Blattwerk von den Stängeln und dann in mundgerechte Stücke gezupft. Die Stängel können weg. Anschließend habe ich den Grünkohl in Traubenkernöl nur kurz angebraten, leicht gesalzen und einen Hauch Muskat darüber gerieben. Anschließend durfte der Grünkohl auch in den Backofen zum Warmhalten. Auf dem Foto sieht man ihn zusammen mit den Champignons, dem Rosenkohl und den gebratenen Kartoffeln.

  9. Die Champignons putzen, also den Strunkansatz abschneiden, Reste von Erde entfernen und dann in Scheiben von ca. 3 mm Stärke schneiden. Bratet sie ohne Fett an, bis sie keine Flüssigkeit mehr abgeben. Kurz vor Ende der Garzeit presst ihr eine Knoblauchzehe darüber, salzt und pfeffert die Champignons und dann ebenfalls ab in den Backofen.
  10. Als letztes kocht ihr die Suppennudeln nach Packungsanweisung. Zum Servieren gebt ihr sie in eine vorgewärmte Schüssel. Um zu verhindern, dass sie verkleben, könnt ihr ein ganz klein bißchen Öl drüber geben und kurz umrühren.
Suppeneinlagen, kalt
  1. Die Möhre und den Sellerie schälen und anschließend mit einem Julienneschneider oder einem scharfen Messer in möglichst dünne Streifen schneiden. Lauch putzen (siehe oben) und dann in möglichst feine Ringe schneiden.

  2. Schnittlauch, Frühlingszwiebel, Petersilie und Schnittknoblauch waschen und auf Küchenkrepp trocknen lassen. Danach hackt ihr alles getrennt klein und richtet die Kräuter und die Frühlingszwiebel in getrennten Schälchen an.
  3. Paprika waschen, den Strunk, die weißen Innenhäute und die Kerne entfernen und dann in dünne Ringe schneiden.
Anrichten
  1. Kocht die Suppe vor dem Servieren noch einmal auf, sie soll möglichst heiß sein, wenn sie zum Tisch kommt. Richtet alle Suppeneinlagen schön auf dem Tisch an, evtl. auf einer Warmhalteplatte Jeder Gast füllt seine Suppenschale oder -teller mit allen Einlagen, die er möchte und gießt sich etwas von der heißen Suppe darüber.

  2. Stellt Salz und Pfeffer sowie Sojasauce auf dem Tisch bereit, falls jemand nachwürzen möchte.Dazu gab es bei uns Baguette und Kräuterbutter, sowie etwas Ziegenfrischkäse.
  3. Tipp: was die Suppeinlagen angeht, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt auch in Scheiben geschnittene Mettwurst oder Debreziner, gebratene Kürbiswürfel, Apfelscheiben, Lachs, Garnelen und vieles mehr dazu reichen.
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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