Spaghetti Bolognese

Spaghetti Bolognese – wer kann dazu schon „Nein“ sagen? Ich nicht!

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Spaghetti Bolognese
Spaghettisauce kochen ist für mich wie Meditieren. Erst alles in Ruhe kleinschneiden, dann anbraten, dann stundenlang köcheln lassen. Zwischendurch immer mal probieren... Das ist alles andere als Fast Food!
Spaghetti Bolognese
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Spaghettisauce kochen ist für mich wie Meditieren. Erst alles in Ruhe kleinschneiden, dann anbraten, dann stundenlang köcheln lassen. Zwischendurch immer mal probieren... Das ist alles andere als Fast Food!
Portionen Vorbereitung Kochzeit
2große Portionen 30Minuten 90Minuten
Portionen Vorbereitung
2große Portionen 30Minuten
Kochzeit
90Minuten
Zutaten
Portionen: große Portionen
Zutaten
Portionen: große Portionen
Anleitungen
Sauce Bolognese
  1. Ich muss vorausschicken, dass ich unheimlich gerne Spaghettisauce koche. Falls ich hier allzu sehr ins Schwärmen gerate, seht es mir gnädig nach. 🙂
  2. Möhre waschen, schälen und in schmale Scheiben schneiden. Wer sich das mit dem Messer nicht zutraut, kann auch einen Sparschäler verwenden, sofern er nicht zu dünn schneidet.
  3. Dann schneidet die Scheiben in dünne Streifen und diese in winzige Würfelchen.
  4. Nach dem gleichen Schema verfahrt ihr auch mit der Stange Staudensellerie. Schneidet das Ende und den Blattansatz ab, wascht den Stängel und schneidet ihn in schmale Streifen (die Scheiben könnt ihr euch hier sparen, die braucht ihr nur, wenn ihr ein Stück Knollensellerie verwendet.) und diese wieder in winzige Würfelchen.
  5. Als nächstes ist die Zwiebel dran: schälen, längs halbieren und der Länge nach in schmale Scheiben schneiden. Dann quer ebenfalls in - na? - genau: winzige Würfelchen schneiden. 😉
  6. Knoblauchzehen schälen und NICHT in winzige Würfelchen schneiden. Seitdem ich gelesen habe, dass die ganze Power vom Knoblauch erst beim Pressen freigesetzt wird, bin ich über meinen Schatten gesprungen und presse jetzt den Knoblauch wieder! (Dafür musste ich erstmal die Knoblauchpresse suchen, die Arme fristete ein unbeachtetes Dasein in den Tiefen meiner Küchenschublade.) Wenn euch das mit dem Knoblauch pressen interessiert, schaut mal hier.
  7. Ich habe hier einen Soloknoblauch, d.h. die Knoblauchknolle hat keine Zehen, sondern ist die Zehe. Der Vorteil ist, dass man sich nicht zum Pittermännchen schält und angeblich nicht so nach Knoblauch müfft wie bei den kleinen Zehen, der Nachteil ist, dass man immer etwas mehr hat, als man braucht. Aber bei Spaghettisauce bin ich damit nicht so kleinlich. Immer rein damit!

  8. Lasst eine Pfanne heiß werden und gebt 1-2 EL Traubenkernöl oder Butterschmalz rein. Wenn das Fett heiß ist, gebt die Zwiebelwürfel dazu und dünstet sie eine halbe Minute an.
  9. Dann kommt der Rest des gewürfelten Gemüses dazu, also die Möhre und der Sellerie.
  10. Alles zusammen für gut 10 Minuten anschwitzen. Bitte das Rühren nicht vergessen. Ich brate das Ganze kurz auf Stufe 7 von 9 an und schalte dann auf 6 runter.
  11. Nach den 10 Minuten gebt ihr das Fleisch dazu und bratet es gleichmäßig an. Das dauert auch gut seine 5-10 Minuten. Denkt dran, den Herd wieder etwas höher zu drehen.
  12. Jetzt kommt der Knoblauch dazu. Presst ihn direkt über das Fleisch und rührt um.
  13. Stückige Tomaten und Tomatenmark über das Fleisch geben und noch einmal gut umrühren. Wenn ich noch frische Tomaten dahabe, gebe ich eine gewürfelte Tomate oder ein paar halbierte Cocktailtomaten dazu.
  14. Getrocknete Kräuter dazugeben und ebenfalls unterrühren. Ich verwende an dieser Stelle erstmal getrocknete Kräuter, damit die Sauce, die gleich locker eine bis anderthalb Stunden vor sich hinköcheln darf, schon mal ein schönes Grundaroma bekommt.
  15. Wenn ihr hier schon frische Kräuter verwenden würdet, wäre der Geschmack nach Ende der Garzeit "dahin". Die frischen Kräuter kommen erst kurz vor der Fertigstellung dazu und peppen das Aroma noch mal schön auf.
  16. Setzt einen Deckel auf die Pfanne oder den Topf und lasst die Sauce bei kleiner Hitze (3) eine bis anderthalb Stunden vor sich hinköcheln. Ab und zu umrühren und aufpassen, dass die Flüssigkeit darin nicht zu früh verkocht. Falls das passiert, könnt ihr ein wenig Wasser zuschütten. Im Normalfall ist das wegen der im Gemüse und in den Tomaten enthaltenen Flüssigkeit nicht notwendig.
  17. Am Ende nehme ich, falls die Sauce noch zu flüssig sein sollte, für 10 Minuten den Deckel runter und lasse die Sauce weiterkochen. Dabei verdunstet ein Großteil der Flüssigkeit.
  18. Jetzt kommen die frischen Kräuter zum Einsatz. Die Basilikum-, Petersilien- und Majoranblättchen abzupfen und in grobe Streifen schneiden. Thymianblättchen abrebeln und ebenfalls klein hacken, damit sich das Aroma schöner entfalten kann.
  19. In die Sauce geben, unterrühren und ein paar Minuten ziehen lassen.
Nudeln
  1. Nudeln kocht man am besten nach der 5er-Regel: für 500g Nudeln 5 Liter Wasser und 50 g Salz.
  2. Also erstmal fünf Liter Wasser aufkochen lassen! Erst, wenn das Wasser kocht, das Salz dazugeben und dann die Nudeln. Die Nudeln sofort umrühren, damit sie nicht zusammenkleben. Nach Packungsanweisung kochen. Ich mag am liebsten Spaghetti, die etwas länger (z.B. 11 Minuten) kochen müssen.
  3. Nach Ende der Kochzeit die Nudeln in ein Sieb abgießen. Bitte kein kaltes Wasser darüberlaufen lassen, das macht man allenfalls, wenn man Nudelsalat machen will.
  4. In den (jetzt leeren) Topf, in dem ihr die Nudeln gekocht habt, gebt ihr ein großes Stück Butter (30 g mindestens) und lasst es zerlaufen.
  5. Gebt dann die Nudeln aus dem Sieb zurück in den Topf und schwenkt den Topf hin und her, damit sich die Butter über die Nudeln verteilen kann,
  6. Spaghetti mit Sauce und frisch geriebenem Parmesan anrichten. Dazu ein Glas Rotwein und ein frischer Salat... Meditation Ende, jetzt wird gegessen. Mahlzeit!
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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