Schweinebraten

Ich koch mir ein Oktoberfest: Schweinebraten. Dazu leckere Semmelknödel,  Krautsalat und ein Weizen. Ziwui, ziwui

 

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Schweinebraten mit viel Knoblauch und Kümmel. Hmmmmm.....
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Portionen Vorbereitung Kochzeit
4Portionen 30Minuten ca. 100Minuten
Portionen Vorbereitung
4Portionen 30Minuten
Kochzeit
ca. 100Minuten
Zutaten
Portionen: Portionen
Zutaten
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Anleitungen
  1. Die Frage, ob ihr für den Schweinebraten eher ein durchwachsenes Stück (z.B. Schulter) oder lieber ein mageres (Nuß) nehmt, überlasse ich euch. Das Rezept klappt mit beiden! Mehr Schweinbratenfeeling bekommt ihr mit Schweineschulter, aber dann kommt mein Mann nicht zum Essen. Ihr habt die Wahl! 😉
  2. Heizt den Backofen schon mal auf 180 Grad Ober-und Unterhitze vor,
  3. Schält die Knoblauchzehen und sucht schon mal die Knoblauchpresse raus. Die brauchen wir nämlich gleich, bei der Menge lohnt sich der Aufwand, das Ding wieder sauber zu kriegen!
  4. Kuckt euch das Stück Fleisch noch einmal genau an und versucht rauszufinden, wie die Fleischfasern verlaufen. Nachher beim "in-Scheiben-schneiden" ist es wichtig, "gegen die Faser" zu schneiden. Sonst wird das Kauen etwas anstrengend und dafür habt ihr euch ja nicht all die Arbeit gemacht, ne?! 😉 "Gegen die Faser" heisst übrigens nichts anderes als "in einem Winkel von 90 Grad". Und in diesem Bild erkennt man, dass die Fasern waagerecht verlaufen, so würde man den Braten nachher beim Anschneiden also auch hinlegen können.
  5. Dann salzt und pfeffert ihr die Oberseite von eurem Schweinefleisch (ein Braten muss es erst noch werden...), bestreut es mit Kümmel (darf ruhig reichlich sein, dann verträgt man das Essen nachher auch besser) und quetscht dann die Hälfte der Knoblauchzehen auf das Fleischstück.
  6. Verstreicht den Knoblauch mit einem Messer auf dem Fleisch. An der Stelle mal ein Hinweis: hätte Kate Beckinsale in Underworld auch so einen Schweinebraten mit ähnlich viel Knoblauch gegessen, wären ihr die Vampirzähne ausgefallen! Und sie hätte danach ihr Lederkorsett enger schnüren müssen!! 😉
  7. Nehmt euch auch die andere Seite vom Fleisch vor und verfahrt so wie mit der ersten Seite.
  8. Jetzt sucht ihr euch eine Pfanne, die nachher auch in den Backofen kann. Also eine mit ohne Plastikgriffe oder ähnliches, was im Backofen ankokeln würde.
  9. Lasst die Pfanne heiß werden und gebt das Öl oder das Butterschmalz rein.
  10. Wenn das Fett heiß ist, gebt den Braten rein und bratet ihn kurz von beiden Seiten an. Achtet darauf, dass euch der Knoblauch nicht verbrennt, dann wird er leider bitter.
  11. Ich habe übrigens den Knoblauch, der am Pfannenboden angebacken war, ein bißchen abgekratzt und auf dem Braten verteilt bevor ich die Pfanne in den Backofen geschoben habe. Mittlere Schiene, versteht sich...
  12. So und jetzt wird in den nächsten 90 Minuten aus dem Stück Schweinefleisch ein Schweinebraten. Und gleich fängt es in eurer Küche an, verführerisch zu duften.
  13. Gießt in regelmäßigen Abständen etwas Gemüsesuppe und/ oder Bier zum Fleisch. Aber nicht über das Fleisch gießen, sondern direkt in die Pfanne. "Untergießen" nennt man das übrigens.
  14. Die Flüssigkeit wird und soll auch nicht verdampfen, sondern den Geschmack vom Fleisch und vom Gemüse aufnehmen.
  15. Ach so, ja, das Gemüse! Würfelt eine Möhre, die Zwiebel, ein Achtel Sellerie und eine Drittelstange Lauch (kann man übrigens fertig abgepackt als Suppengemüse kaufen) und gebt die Würfel etwa zur Halbzeit mit in Pfanne. Die Würfel dürfen übrigens gerne eine Kantenlänge von 1 cm haben, darauf kommt es hier nicht so an.
  16. Nach 90 Minuten dürfte das Fleisch gar sein. Wer ein Bratenthermometer hat, kann das ja mal überprüfen.
  17. Nehmt es aus der Pfanne, wickelt es in Alufolie und haltet es im ausgeschalteten (aber noch heißen) Backofen warm.
  18. Lasst die Flüssigkeit einmal aufkochen und gießt sie dann durch ein Sieb in einen anderen Topf. Das Gemüse bitte nicht durchpürieren, nur die Flüssigkeit durchlaufen lassen, die Sauce zu einem Schweinebraten soll eher klar und nicht sämig sein.
  19. Von der Menge her sollte es etwa 400-500 ml Flüssigkeit ein. Wenn nicht, evtl. etwas Suppe oder Bier zugeben oder etwas einkochen lassen.
  20. Kocht den Bratensaft auf und bindet ihn mit etwas Saucenbinder, bis die Sauce ganz leicht dicklich wird. Nicht zuviel, evtl. könnt ihr mit Suppe oder etwas Bier verdünnen. Mit Salz und Pfeffer (evtl. etwas körnige Brühe) abschmecken.
  21. Schneidet das Fleisch "gegen die Faser" in Scheiben und serviert es mit der Sauce, den Semmelknödeln und dem Krautsalat zu einem schönen Weizenbier!
  22. An Guatn! 😉
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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