Sachertorte

Sachertorte, da bekommt man doch direkt Visionen von Wien, Fiaker, Hofburg, Caféhaus-Atmosphäre und Schlagsahne, oder? 🙂 Aber damit ihr nicht gleich einen Flug buchen müsst, liefere ich erstmal ein Rezept für eine wunderbare saftige Sachertorte. Eure Gäste werden sie lieben.

Für Anja, die beste Tierärztin der Welt! Das ist dein Kuchen und ich bau dir auch einen „Bestell-Button“ ein! 🙂

 

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Sachertorte
Herrlich saftig, schokoladig, marmeladig!
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Herrlich saftig, schokoladig, marmeladig!
Portionen Vorbereitung Kochzeit Wartezeit
12Stücke 90Minuten 45Minuten >4Stunden
Portionen Vorbereitung
12Stücke 90Minuten
Kochzeit Wartezeit
45Minuten >4Stunden
Zutaten
Portionen: Stücke
Zutaten
Portionen: Stücke
Anleitungen
  1. Heizt den Backofen auf 160 Grad Ober-und Unterhitze vor.
  2. Fettet die Springform mit Butter ein und streut dann 2-3 EL Mehl hinein. Schüttelt die Form solange hin und her, bis alles mit Mehl bedeckt ist.

  3. Um den Rand mit Mehl auszustreuen, stellt die Form hochkant (wie ein Lenkrad) und dreht sie im oder gegen den Uhrzeigersinn. Wenn Mehl übrig ist, kippt es vorsichtig raus.

  4. Sucht euch eine Schüssel (Glas oder Metall) und einen Topf, in den die Schüssel so hineinpasst, dass sie den Topf verschließt aber nicht bis unten auf den Boden reicht.
  5. Füllt soviel Wasser in den Topf, dass es den Boden der Schüssel nicht erreicht.
  6. Hackt die Kuvertüre in kleine Stücke und gebt sie in die Schüssel. Stellt den Herd an und lasst die Schokolade bei möglichst geringer Hitze unter Rühren langsam schmelzen. Achtet darauf, dass kein Wasser in die Schokolade gelangt! (In diesem Fall klumpt sie sofort und und schmilzt nie wieder! Dann kann man sie nur noch entsorgen.) Wenn sie aber erfolgreich geschmolzen ist, stellt sie erstmal beiseite.

  7. Trennt die Eier in Eigelb und Eiweiß. Ein Tipp zum Thema Eiertrennen: am einfachsten geht es, wenn man das Ei aufschlägt, auf die Hand gleiten lässt und dann das Eiweiß durch die Finger in eine separate Schüssel gleiten lässt. Professionell geht das, indem man das Ei aufschlägt und das Eigelb von einer Schalenhälfte in die andere gleiten lässt und dabei immer mehr von dem Eiweiß in eine bereitgestellte Schüssel laufen lässt. Das wiederholt ihr solange, bis das Eigelb in der kleinen Schüssel und das Eiweiß in der Rührschüssel ist.

  8. Ziel ist: die Eiweiße sind anschließend in einer Rührschüssel und die Eigelbe werden in einer kleinen Schüssel zwischengeparkt.

  9. Gebt die Butter, den Staub- und den Vanillezucker und eine kleine Prise Salz in eine Rührschüssel und rührt alles mit dem Mixer (15 Minuten) oder mit der Küchenmaschine (10 Minuten) gut cremig.

  10. Mischt die geschmolzene Kuvertüre unter und verrührt alles zu einer gleichmäßigen Masse.
  11. Dann gebt ihr die Eigelbe einzeln dazu und verrührt jedes ungefähr 30 Sekunden lang bevor das nächste dran kommt.

  12. Jetzt kommt das Eiweiß an die Reihe. Reinigt die Rührbesen gründlich oder steckt frische an den Mixer. Fett an den Rührbesen verhindert, dass der Schnee die richtige Konsistenz bekommt!
  13. Schlagt den Schnee, bis er anfängt, weiß und cremig zu werden und gebt dann den Zucker dazu. Rührt alles solange, bis sich ein cremiger Schnee gebildet hat. Das heisst: nicht solange rühren, bis der Schnee stocksteif und schnittfest ist.

  14. Rührt etwa ein Drittel des Schnees in die Schokoladenmasse. Dafür könnt ihr getrost einen Schneebesen verwenden. Dieses Drittel hilft, den Teig geschmeidig zu machen.

  15. Weil: jetzt muss der restliche Schnee (also rein damit) und das Mehl (oben drüber sieben) untergehoben werden. Am besten nehmt ihr dafür einen Teigschaber. Hebt einen Löffel Teig hoch und dreht ihn vorsichtig um. Das wiederholt ihr solange, bis ihr einen fluffigen homogenen Teig vor euch habt. Wenn das Eiweiß nicht gleichmäßig verteilt ist, bekommt eure Torte beim Backen Beulen! Also nehmt euch Zeit, Teig rühren hat was von Meditation! 😉

  16. Füllt die Masse in die Springform und streicht den Teig zum Außenrand etwas höher. Teig hat die Angewohnheit, zur Mitte hin höher aufzugehen, dem könnt ihr damit vorbeugen.
  17. Schiebt die Backform auf der zweiten Schiene von unten in den Backofen und backt die Sachertorte für ca. 45 Minuten.

  18. Nach Ende der Backzeit stecht ihr mit einem Holzstäbchen bis unten zum Boden der Springform und zieht es wieder raus. Zieht es dann durch zwei Finger und prüft, ob sich noch klebriger Teig daran befindet. Wenn ja, verlängert die Backzeit um fünf Minuten und prüft dann erneut. Wenn nichts am Stäbchen haftet oder nur trockene Krümel, kann der Kuchen raus.
  19. Streut etwas Zucker auf die Oberseite des Kuchens, bedeckt ihn mit Backpapier und dreht den Kuchen um. Ich mache das immer zwischen zwei Kuchengittern und lasse ihn dann auf dem unteren Kuchengitter auskühlen. Die Springform nicht öffnen!!!

  20. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, könnt ihr die Springform abheben. Normalerweise ist es dabei nicht mal nötig, die Springform aufzumachen, der Kuchen kommt von alleine raus.

  21. Jetzt ritzt ihr den Kuchen rundherum seitlich auf halber Höhe ein und legt dann den Zwirnsfaden einmal rund um den Kuchen in die Ritze und kreuzt ihn.

  22. Zieht dann den linken Faden nach rechts und den rechten nach links. Damit schneidet ihr den Kuchen einmal horizontal durch ohne dass er schief wird!
  23. Hebt den oberen Teil mit Paletten oder großen Messern ab. Merkt euch aber die Position, wie er gelegen hat, damit ihr den Deckel gleich exakt wieder drauf legen könnt!

  24. Bestreicht die untere Hälfte mit etwas weniger als der Hälfte der Aprikosenmarmelade.Das geht mit einem Backpinsel oder auch ganz profan mit einem Löffel.

  25. Setzt dann den Kuchendeckel wieder drauf.

  26. Bestreicht jetzt den Deckel und den Außenrand ebenfalls mit Marmelade.

Glasur
  1. Hackt die Kuvertüre in kleine Stücke.
  2. Die Sahne aufkochen und da rein kommt die gehackte Kuvertüre. Umrühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat.

  3. Gebt dann die 50 g Butter dazu und rührt wieder alles zu einer glatten Masse.

  4. Gießt die Glasur auf die Torte und verstreicht sie mit einer Palette. Um den Rand auch schön glasieren zu können, nehme ich ganz gerne einen Esslöffel und streiche die Glasur am Rand immer wieder von unten nach oben. Die Torte drehe ich dabei, damit ich sehe, wo noch Glasur fehlt.

  5. Lasst die Torte zum Festwerden der Glasur an einem kühlen Ort (nicht im Kühlschrank) für ca. 4 Stunden, am besten über Nacht stehen. Die Glasur wird nicht hart wie gekaufte Glasur, also bitte nicht wundern.

  6. So merkwürdig es klingt, wenn man die Zutatenliste so liest, aber zu so einem herrlichen Stück Sachertorte passt wunderbar ein Löffelchen Schlagsahne.
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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