Rhabarber-Schecke mit Mohn

Als ich letztes Jahr in Dresden war, habe ich gesehen, dass Dresden jede Menge mehr kann als Pegida, eins dieser Dinge ist die Eierschecke. Das ist ein normalerweise dreiteiliges Schichtgebilde aus Hefeteig und einer Quarkfüllung, woraus sich auch der Name Schecke ableitet. Klingt doch logisch, ne? 😉  In diesem Rezept (gefunden bei: Essen&Trinken) ist das ganze noch aufgepeppt mit Rhabarber (mhmmmm…) und Streuseln (noch mal mhmmmm…) und mit deutlich weniger Eiern als im Originalrezept. Letzteres war mir auch sofort sympathisch.

Am besten macht ihr die Schecke am Vortag. Zum einen geht das Backen nicht so ganz hopplahopp und zum anderen möchte sie Zeit haben zum Auskühlen.

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Rhabarber-Schecke mit Mohn
Vier leckere Schichten: Hefeteig, Quark-Mohnfüllung, Rhabarberkompott und Streusel. Besser gehts nicht! Ihr müsst nur ein wenig Zeit mitbringen...
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Vier leckere Schichten: Hefeteig, Quark-Mohnfüllung, Rhabarberkompott und Streusel. Besser gehts nicht! Ihr müsst nur ein wenig Zeit mitbringen...
Portionen Vorbereitung Kochzeit Wartezeit
12Stücke 2Stunden 70Minuten 4Stunden
Portionen Vorbereitung
12Stücke 2Stunden
Kochzeit Wartezeit
70Minuten 4Stunden
Zutaten
Portionen: Stücke
Zutaten
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Anleitungen
Mohn-Pudding
  1. Kleiner Tipp vorweg: nehmt am besten ganz normalen Vanillepudding, z.B. von Dr. Oetker. Ich habe einen Bio-Vanillepudding ausprobiert und bin schier verzweifelt, weil er irgendwie recht schnell die Tendenz zu abbindendem Zement bekam... 😉
  2. Mischt das Puddingpulver mit 50 ml Milch und bringt die restliche Milch mit dem Zucker und dem Mohn zum Kochen.

  3. Wenn die Milch kocht, zieht den Topf zur Seite und rührt das angerührte Puddingpulver ein. Schnell umrühren und noch mal für ca. 30 Sekunden auf den Herd. Dabei aber bitte ständig rühren, sonst brennt der Pudding an!.

  4. Danach zieht ihr den Topf wieder vom Herd und legt sofort Frischhaltefolie direkt auf den Pudding. Die Folie verhindert, dass sich auf dem Pudding eine Haut bildet. Alternativ könnt ihr den Pudding auch alle paar Minuten umrühren.

  5. Der Pudding muss jetzt nur noch bei und auf Zimmertemperatur abkühlen.
Hefeteig
  1. Nehmt euch eine kleine Schüssel und bröselt darin die Hefe in die Milch. Dazu kommt noch der Zucker und dann rührt ihr alles erstmal gut um. Falls de Milch aus dem Kühlschrank kommt, wärmt sie ein bißchen an. Nur warm, nicht heiß.

  2. Gebt das Mehl, die Prise Salz und das Eigelb dazu und dann verrührt ihr alles mit den Knethaken des Mixers oder in einer Küchenmaschine.
  3. Wenn ihr eine Küchenmaschine benutzt, muss der Teig erst für ungefähr 8 Minuten, zunächst bei niedriger, später auch bei höherer Geschwindigkeit geknetet werden. (Ich habe dieses Mal von Hand geknetet, das geht auch problemlos. Nur für das erste Zusammenmischen habe ich den Mixer benutzt.)

  4. Schneidet die Butter in kleine Würfel und gebt diese nach und nach zum Teig dazu. Knetet dabei noch für weitere 5 Minuten, ihr könnt euch mit dem Butter reinkneten also Zeit lassen. (Für die, die mit der Hand kneten: ich habe mir die Teigkugel immer wieder etwas auseinandergezogen und mit etwas von der weichen Butter bestrichen und dann alles gut untergeknetet. So bekommt man die fünf Minuten auch gut rum! )

  5. Gebt die Teigkugel anschließend in eine Schüssel, deckt diese ab und lasst den Teig für ca. 1 Stunde ruhen.

Streusel
  1. Schmelzt die Butter vorsichtig in einem kleinen Topf.
  2. In einer kleinen Schüssel mischt ihr das Mehl, den Zucker und die Mandeln und gebt dann die zerlassene Butter darüber.

  3. Vermischt alles mit einer Gabel, bis ihr Streusel habt. Bitte nicht zu lange! Je länger ihr rührt, desto mehr entwickelt sich die Masse nämlich zu 1 großen Klumpen statt vieler kleiner Streusel.

  4. Stellt die Streusel bis zur Anschlussverwendung in den Kühlschrank. (Falls eure Streusel doch ein Klumpen sind, kein Problem, die kann man hinterher mit einer großen Reibe wieder zu Streuseln zerreiben.)
Rhabarberkompott
  1. Wascht die Rhabarberstangen und schneidet evtl. zerfusselte Enden ab. Schälen müsst ihr ihn nicht, da er gleich eh in Stücke geschnitten wird.
  2. Schneidet die Stangen schräg in ca. 2 cm breite Stücke.
  3. Diese kommen dann zusammen mit dem Zucker in einen Topf. Erhitzt den Topf, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dabei ab und zu umrühren. Bitte nicht unnötig lange kochen, sonst wird es nur Mus.

  4. Mischt einen TL Mondamin (Speisestärke) mit etwas Wasser und gebt beides zusammen zu den Rhabarberstücken. Kocht alles einmal auf und nehmt dann den Topf zum Auskühlen vom Herd.

Quarkfüllung
  1. Wenn der Pudding abgekühlt ist, rührt ihn kurz durch.
  2. Verrührt den abgetropften Quark mit zwei Eiern, 100 g Zucker, der Prise Salz und der Zitronenschale und gebt etwas davon zum Pudding. Verrührt nach und nach die Quarkmasse in den Pudding, bis der Pudding geschmeidig und die Masse schön homogen ist.

Fertigstellung
  1. Heizt den Backofen auf 190 Grad Ober- und Unterhitze vor schiebt den Gitterrost auf der untersten Schiene in den Ofen.
  2. Nehmt den Hefeteigkloß so wie er ist, aus der Schüssel und gebt ihn in die gebutterte Springform. Drückt alles gut an, bis der Boden gleichmäßig bedeckt ist.

  3. Darauf kommt jetzt die Quark-Pudding-Masse. Verstreicht sie gleichmäßig.

  4. Darüber verteilt ihr das Rhabarberkompott.

  5. Als letzte Schicht kommen die Streusel drauf. Notfalls könnt ihr sie vorher noch ein bißchen kleiner Bröseln.

  6. Gebt den Kuchen für ca. 70 Minuten in den Backofen.
  7. Nach der Backzeit holt ihr ihn aus dem Ofen und lasst ihn auf einem Kuchengitter für ca. 4 Stunden auskühlen.

Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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