DIY Ravioli mit Champignonrahmsauce

Habt ihr schon mal Nudelteig selber gemacht? Nicht? Dann wird es Zeit! Keine Sorge, man braucht dafür auch nicht unbedingt eine Nudelmaschine, die macht es nur etwas komfortabler. Ein Nudelholz tut es für den Anfang auch.

Selbstgemachten Nudelteig gibt es bei mir in der Regel auch nur, wenn ich Ravioli machen will. Ansonsten greife ich auch durchaus auf fertige Nudeln zurück. Als Füllung habe ich am liebsten Hackfleisch und frische Kräuter und dazu gibt es eine cremige Champignonsauce. Das ist zwar mehr Arbeit, als fertige Ravioli zu kaufen, aber beim Nudelmachen ist ganz klar der Weg das Ziel. Demnächst probiere ich es übrigens auch mal mit einer Ricotta-Spinat-Füllung.

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DIY Ravioli mit Champignonrahmsauce
Lecker gefüllte, goldgelbe, selbstgemachte Nudeln, fatto a mano - wie wir Italiener sagen.
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Lecker gefüllte, goldgelbe, selbstgemachte Nudeln, fatto a mano - wie wir Italiener sagen.
Portionen Vorbereitung Kochzeit Wartezeit
4Portionen 30Minuten 20Minuten 60Minuten
Portionen Vorbereitung
4Portionen 30Minuten
Kochzeit Wartezeit
20Minuten 60Minuten
Zutaten
Portionen: Portionen
Zutaten
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Anleitungen
Nudelteig
  1. In einer Rührschüssel mischt ihr mit Hilfe der Knethaken des Handmixers den Gries mit dem Ei und dem Olivenöl solange, bis ihr Brösel vor euch habt.
  2. Dann schüttet ihr euch das alles auf die bemehlte Arbeitsplatte und fangt an, die Brösel von Hand zu einem geschmeidigen Teig zu verarbeiten. Dazu werdet ihr etwas Wasser brauchen: *gebt ein, zwei EL Wasser zu den Teig-Bröseln und dann kneten, kneten, kneten. Solange sich der Teig noch nicht nach einer geschmeidigen Teigkugel anfühlt, wiederholt ihr das alles ab dem *.
  3. Wenn ihr dann irgendwann a) eure Armmuskeln spürt und b) eine geschmeidige, feste Teigkugel vor euch habt, wickelt ihr den Teig in etwas Frischhaltefolie und gebt ihn für 1 Stunde zum Rasten in den Kühlschrank. Die braucht er, um schön geschmeidig werden zu können.
Füllung
  1. Während der Teig Zeit zum Rasten hat, könnt ihr ja schon mal die Füllung und die Champignonsauce vorbereiten. Mit der Füllung fangen wir mal an...
  2. Schält die Zwiebel, halbiert sie der Länge nach, schneidet die Hälften der Länge nach in feine Scheiben und diese quer in kleine Würfelchen. Für alle, die jetzt schon eine Pause brauchen, ich habe da mal was vorbereitet: Zwiebel-schneiden-Video.
  3. Mischt das Mett mit der Zwiebelmettwurst, den kleingehackten Zwiebeln und dem Ei gut durch. Ich mache das am liebsten mit der Hand.
  4. Zupft die Petersilie- und die Oreganoblättchen von den Stielen und hackt die Blättchen mit einem großen scharfen Messer möglichst klein. Wer mag, kann auch gerne statt des Oregano Basilikum nehmen.
  5. Gebt die Kräuter zur Fleischfüllung und würzt alles mit Salz, Pfeffer und Muskat. Probiert ein winziges bißchen vom Fleischteig um sicherzustellen, dass er nicht zu luschig ist.
  6. Stellt die Füllung im Kühlschrank kalt, jetzt kommt die Champignonsauce.
Champignonsauce
  1. Schält die Zwiebel, halbiert sie der Länge nach, schneidet die Hälften der Länge nach in feine Scheiben und diese quer in kleine Würfelchen. Wer mag, schaut noch mal das Zwiebel-Video... 😉
  2. Schält die Knoblauchzehe und hackt sie in möglichst winzige Stückchen.
  3. Wascht die Champignons kurz unter fließendem Wasser ab und entfernt evtl. Reste von Pflanzerde und braune Stellen. Ich scheide auch immer die unterste Scheibe des meist trockenen Pilzstiels ab.
  4. Halbiert die Pilze der Länge nach und schneidet dann die Hälften in 3 mm dünne Scheiben.
  5. Schaut euch die Menge der Champignons an und entscheidet euch dann für eine Topfgröße, wo diese Champignonmenge gut reinpasst.
  6. Lasst in diesem Topf den EL Butterschmalz heiß werden und dünstet darin die Zwiebelwürfel unter Rühren an. Sie sollen glasig werden, aber keine Farbe bekommen.

  7. Da hinein kommen dann die Knoblauchwürfel und die Champignonscheiben. Salzt alles und presst dann die halbe Zitrone in den Topf.

  8. Kurz umrühren und dann kommt erstmal ein Deckel drauf.
  9. Gebt den Champignons ein paar Minuten bei mittlerer Hitze. Dann könnt ihr mal reinschauen: die Champignons sind deutlich kleiner geworden und dafür hat sich im Topf eine Flüssigkeitsmenge angesammelt.

  10. Dünstet die Champignons bei aufgelegtem Deckel solange weiter, bis die Flüssigkeit fast vollständig verkocht ist.
  11. Dann löscht ihr mit Weißwein oder Noilly Prat ab und lasst ihn ebenfalls wieder fast einkochen.
  12. Giesst dann die Brühe und die Sahne dazu und lasst alles aufkochen.
  13. Bindet die Sauce dann mit Saucenbinder zu einer euch angenehmen Konsistenz. Ich mag die Sauce nicht zu dick, sie soll allenfalls eine Idee Richtung "cremig" bekommen.
  14. Schmeckt die Sauce mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft ab.
Nudeln ausrollen
  1. Wer eine Nudelmaschine hat, baut diese jetzt auf. Wer keine hat, sucht sich ein Nudelholz und bemehlt schon mal die Arbeitsplatte. Meine KitchenAid sieht mit dem Nudelvorsatz ein bißchen wie eine Phaserkanone aus, oder? 😉

  2. Teilt den Teig in vier Portionen und drückt euch eine Portion schon mal ein bißchen mit der Hand glatt. Das geht besonders gut, wenn man den Teig zwischen Frischhaltefolie legt.

  3. Nudelmaschine:
    Gebt den Teig auf Stufe 1 durch die Nudelmaschine. Faltet ihn dann einmal und gebt ihn wieder mit der geschlossenen Seite voran durch die Nudelmaschine (immer noch Stufe 1).
  4. Wiederholt das mit dem Falten und Durchschicken noch ein paar Mal und dann könnt ihr anfangen, die Nudelmaschine enger zu stellen und den Teig jeweils einmal pro Stufe (ohne Falten) durch zu schicken. Ich habe mich bis Stufe 4 durchgearbeitet.
  5. Nudelholz:
    Rollt den Teig mit dem Nudelholz möglichst dünn aus. Am besten wäre es, wenn ihr einen eher rechteckigen Streifen hinbekommen würdet. Dann geht es gleich leichter mit dem Füllen.

  6. Legt euch den Streifen (mit der langen Seite zu euch) zurecht und gebt mit einem Teelöffel kleine Häufchen Fleischfüllung mit einem Abstand von 4-5 cm auf die obere Hälfte des Teigstreifens.

  7. Verrührt das Eigelb in einer Tasse und streicht es mit einem Backpinsel oberhalb der Teigklößchen und dazwischen.

  8. Dann klappt ihr den unteren Teil des Teilstreifens nach oben bis die Fleischklößchen komplett bedeckt sind.
  9. Drückt den Teigstreifen vorsichtig rund um die Fleischklößchen fest. Achtet dabei darauf, möglichst viel Luft mit rauszudrücken. Ich lasse mir zu dem Zweck am oberen Rand so lange wie möglich eine kleine Öffnung zwischen der Unter- und der Oberseite offen.
  10. Schneidet dann die Ravioli mit einem Ravioli-Rad (gibt einen schönen gezackten Rand und drückt die Ränder zusammen) oder einem Messer zwischen den Teigklößchen durch. Drückt die Ränder evtl. noch einmal fest zusammen und parkt die fertigen Ravioli auf einer leicht bemehlten Unterlage.

  11. Genau so verfahrt ihr dann noch mit den übrigen drei Teigklumpen sowie dem Rest der Füllung.
Ravioli kochen
  1. Wärmt eine Schüssel, in der ihr die Ravioli nachher servieren wollt, mit heißem Wasser oder im Backofen vor.
  2. Setzt zwei große Töpfe mit Wasser auf und bringt das Wasser zum Kochen. Damit schafft ihr es, alle Ravioli auf einmal zu kochen, damit keiner auf seinen Anteil warten muss. 😉
  3. Wenn das Wasser kocht, gebt ihr Salz hinein. Spart nicht mit dem Salz, das meiste davon wird nachher eh in den Ausguss geschüttet. 😉
  4. Reduziert die Hitze ein wenig, das Wasser sollte nicht gerade sprudelnd kochen und gebt dann die Ravioli ins Wasser.

  5. Lasst die Ravioli bei leicht wallendem Wasser (= es soll nicht kochen, nur kurz davor sein: das Kochwasser bewegt sich ganz leicht ohne zu sprudeln) für 20 Minuten garen.
  6. Ab und zu stupst ihr sie vorsichtig mit einem Kochlöffelstiel an und dreht sie um, damit sie von allen Seiten gleichmäßig Hitze bekommen.
  7. Nach Ende der Garzeit fischt ihr die Ravioli mit einem Schaumlöffel aus dem Kochwasser und gebt sie in die vorgewärmte Schüssel.

  8. Dann könnt ihr die Ravioli und die Champignonsauce auch schon servieren.
  9. Tipp: falls von den Ravioli noch Reste übrig bleiben sollten, kann man die am nächsten Tag in Scheiben schneiden und in der Pfanne anbraten.
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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