Paprikahähnchen
Hähnchen in einer molligen Paprikasauce, da läuft mir direkt wieder das Wasser im Mund zusammen.
Portionen Vorbereitung
3-4Portionen 20Minuten
Kochzeit
75Minuten
Portionen Vorbereitung
3-4Portionen 20Minuten
Kochzeit
75Minuten
Zutaten
Anleitungen
  1. Wie so viele meiner Rezepte fängt auch dieses mit Zwiebelschneiden an. Schält die Zwiebeln, halbiert sie, schneidet sie der Länge nach in Scheiben und dann quer dazu in kleine Stücke. Für alle Fälle und für die, die es schon lange nicht mehr gesehen haben: Zwiebel-schneiden-Video.

  2. Salzt und pfeffert das Fleisch von allen Seiten. Ich mache das immer auf einem Teller und der verschwindet dann sofort, nachdem er heiß abgewaschen worden ist, in der Spülmaschine. Bei Geflügel kann man ja nie vorsichtig genug sein.

  3. Nehmt euch einen Topf, in den die Hähnchenteile nebeneinander hineinpassen und lasst 4 EL Öl darin heiß werden. Dann bratet ihr die Fleischstücke darin von beiden Seiten kurz an. Das Hähnchen muss nicht braun werden, also nur ein paar Minuten anbraten, das reicht.

  4. Holt das Fleisch aus dem Topf und parkt es auf einem Teller.

  5. Gebt jetzt die Zwiebelstücke in den Topf und bratet die Zwiebel unter Rühren goldbraun. Das dauert gut 15-20 Minuten. Vergesst aber nicht, regelmäßig umzurühren, sonst sind die Zwiebeln schneller schwarz, als ihr euch lieb ist! Falls das passiert, fangt lieber noch mal neu an, sonst wird die Sauce nur bitter und das wäre schade um die Arbeit.

  6. Reibt die Schale einer Biozitrone ganz fein ab. Achtet darauf, nicht das Weiße zu erwischen, das ist bitter. Wer hat, kann auch einen Zestenreißer nehmen und die Zesten nachher klein schneiden.

  7. Gebt das Paprikapulver und das Tomatenmark dazu und röstet beides ganz kurz mit. Hackt die beiden Knoblauchzehen klein und gebt sie ebenfalls zu. Dann aber bitte nur noch ganz kurz mit anbraten, sonst wird der Knoblauch nur bitter.

  8. Dann gebt ihr die Brühe, den Majoran und die kleingehackte oder geriebene Zitronenschale dazu. Kocht alles einmal auf.

  9. Legt die Fleischstücke wieder in die Sauce. Legt einen Deckel so auf den Topf, dass ein winziger Spalt offen steht und gart das Hühnchen auf kleiner Flamme (es soll so eben noch köcheln) für 45-60 Minuten. Wenn ihr nur Hühnchenbrust verwendet, können auch 35 Minuten genug sein! Schneidet evtl. eine durch und vergewissert euch.

  10. Heizt den Backofen kurz vor Ende der Garzeit des Fleischs auf 70 Grad vor.
  11. Am Ende der Garzeit holt ihr die Fleischstücke aus dem Topf und haltet sie im Backofen warm. Am besten geht das auf einem Teller und mit Alufolie drüber.

  12. Verquirlt die saure Sahne gründlich mit dem Mehl und gebt die Mischung in die Sauce. Verrührt alles kurz und lasst die Sauce unter gelegentlichen, vorsichtigem Rühren etwa 4 Minuten kochen, damit sich der Mehlgeschmack wieder verliert.

  13. Dann püriert ihr die Sauce mit dem Zauberstab oder drückt sie durch ein Sieb oder die flotte Lotte. Jetzt hat sie die „mollige“ Konsistenz, von der ich oben gesprochen habe. Schön, oder?
  14. Schmeckt die Sauce mit Salz und Pfeffer ab.
  15. Dann gebt ihr die Hähnchenteile wieder in die Sauce und lasst sie ein paar Minuten darin ziehen. Wer mag, macht vorher noch von den Keulen die Haut ab. Mir ist das lieber, weil sie bei dieser Art von Zubereitung ohnehin nicht knusprig wird.

  16. Dazu gibt es bei uns einen gemischten Salat und Zartweizen. Den gibt es sogar im Kochbeutel zu kaufen, z.B. von Ebly. Zubereitet wird er wie Reis, schmeckt aber deutlich kräftiger. Einige kennen ihn auch als Weizenreis. Im Supermarkt findet ihr ihn in der Nähe vom Reis.

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