Knödelsalat

Diesen Salat gabs abends bei meiner Oma in Österreich, wenn sie von den Montag=Waschtag-s-Knödeln noch welche übrig hatte. Wenn ich den zu einer Party mitbringe, ist davon noch nie etwas übrig geblieben.

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Knödelsalat
Bei meiner Oma in Österreich war montags immer Waschtag. Soll heißen, zum Kochen war wenig Zeit. Also hat sie da gerne diese Knödel gemacht und dazu gabs einen grünen Salat mit Kräutern und einer Sauce aus "Sauermilch". Aber das allerbeste war, wenn sie abends aus den Resten Knödelsalat gemacht hat! Oma, das hier ist dein Rezept!! 🙂

Alternativ kann man die Knödel auch wie Bratkartoffeln anbraten. Mit einem grünen Salat dazu ist das ein komplettes Essen. Da kommt fast schon Ski-Hütten-Feeling auf!

Ich beschreibe hier vorsichtshalber mal das ganze Programm, einverstanden? Die Menge an Knödeln reicht sowohl für Salat (4-5 Personen) als auch für die gebratenen Knödel (2 Personen).
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Bei meiner Oma in Österreich war montags immer Waschtag. Soll heißen, zum Kochen war wenig Zeit. Also hat sie da gerne diese Knödel gemacht und dazu gabs einen grünen Salat mit Kräutern und einer Sauce aus "Sauermilch". Aber das allerbeste war, wenn sie abends aus den Resten Knödelsalat gemacht hat! Oma, das hier ist dein Rezept!! 🙂

Alternativ kann man die Knödel auch wie Bratkartoffeln anbraten. Mit einem grünen Salat dazu ist das ein komplettes Essen. Da kommt fast schon Ski-Hütten-Feeling auf!

Ich beschreibe hier vorsichtshalber mal das ganze Programm, einverstanden? Die Menge an Knödeln reicht sowohl für Salat (4-5 Personen) als auch für die gebratenen Knödel (2 Personen).
Portionen Vorbereitung Kochzeit
4Portionen 60Minuten 20Minuten
Portionen Vorbereitung
4Portionen 60Minuten
Kochzeit
20Minuten
Zutaten
Portionen: Portionen
Zutaten
Portionen: Portionen
Anleitungen
  1. In einer Rührschüssel vermischt ihr erstmal das Mehl mit einem TL Salz.

    Parallel stellt ihr einen großen, weiten Topf (24 cm) auf den Herd und kocht 5 Liter Wasser auf. Wenn das Wasser kocht, einen Brühwürfel (für 1 Liter Suppe) dazugeben.

  2. Vom Lauch das harte grüne Oberteil abschneiden, den Lauch der Länge nach aufschlitzen und die beiden äußeren Blätter entfernen. Dann unter fließendem Wasser reinigen und in feine Scheibchen schneiden.
  3. Vom Speck die Schwarte abschneiden, dann schneidet ihr den Speck in schmale Scheiben, diese wiederum in Streifen und die Streifen in Würfel.
  4. Petersilie waschen, trockenschütteln und möglichst fein hacken. Zusätzlich kann man auch, wenn man sie zweifelsfrei erkennt, ein paar Blättchen "Gundelrebe" auch bekannt als Gundermann, fein hacken und dazu geben. (Bei mir wächst das Zeug zwar wild im Garten, aber ich habe Katzen und da weiß man ja nie...)
  5. Lauchstreifen, Petersilie, evtl. Gundelrebe, Speck zum Mehl geben. Eier nacheinander, einzeln in einer Tasse aufschlagen und ebenfalls dazu geben. (Damit verhindert man, dass wenn eins der Eier mal "komisch" sein sollte, man die ganze Masse wegwerfen muss.)
  6. So, und nu kommt ein typischer Bestandteil eines "Meine Oma"-Rezepts: jetzt müsst ihr solange Milch (Anhaltspunkt: ca. 350 ml) zugeben und kräftig unterrühren, bis dass ein "schwer reißender" Teig entstanden ist. Das klingt erst mal recht außerirdisch, aber gemeint ist, dass der Teig, wenn ihr einen Löffel voll davon über die Schüssel hebt, relativ zäh wieder runterfällt. Also erstmal soll es ausehen, als bliebe er am Löffel kleben. So als kleine Inspiration: ihr sollt gleich mit einem Löffel daraus Knödel formen können und in die Suppe geben, aber das bekommen wir später.
  7. Nämlich jetzt! Einen Suppenlöffel kurz in die heiße Brühe halten und dann einen Esslöffel Teig abstechen und sofort in die Brühe halten. Den Löffel dabei zur Seite kippen, für Rechtshänder: nach links! Der Knödel rutscht dann vom Löffel. Falls er das nicht tut, einfach den Löffel ein bißchen in der Brühe hin und herbewegen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. Ab dem zweiten Knödel werdet ihr merken, dass es viel leichter geht mit dem "in die Brühe gleiten lassen".
  8. Wenn alle Knödel drin sind, das Ganze einmal kurz aufkochen lassen und dann die Hitze reduzieren. Die Brühe soll sich nur noch ganz leicht bewegen, man nennt das auch wallen. Mit einem großen Kochlöffel könnt ihr einmal vorsichtig rühren und die Knödel vom Topfboden lösen. Die Knödel haben jetzt 20 Minuten Zeit, in der Brühe gar zu ziehen. Nach einer kurzen Zeit taucht der erste Knödel an der Oberfläche auf und dann folgen auch schon die anderen. Ab und zu vorsichtig umrühren und die Knödel dabei auch mal wenden, damit sie gleichmäßig Temperatur abbekommen.
  9. Nach 20 Minuten hebt ihr die Knödel mit der Schaumkelle aus der Brühe, lasst sie ein bißchen abtropfen und parkt sie auf einem, evtl. zwei Teller(n). Einfach in der Küche stehen und auskühlen lassen. Dabei trocknen die Knödel auch leicht ab und man kann sie später gut weiterverarbeiten. Ich mache normalerweise vormittags die Knödel, die ich abends anbraten oder zu Salat verarbeiten will. Et voilá:
Knödelsalat
  1. Die gut abgekühlten und leicht angetrockneten Knödel auf 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
  2. Zwiebel schälen, der Länge nach halbieren und dann in dünne Ringe schneiden. Bei großen Zwiebeln wie hier auf dem Bild, nehme ich einfach nur eine halbe.
  3. Fleischwurst in 1/2 cm dicke Scheiben und die Scheiben in 1/2 cm dicke Stifte schneiden.
  4. Gewürzgurken der Länge nach vierteln und dann in kleine Würfel schneiden.
  5. Eier schälen und mit dem Eierschneider in dünne Scheiben teilen. (Nein, hierzu gibts kein Bild, das überlasse ich euch ganz alleine! 😉 )
  6. Knödel, Zwiebeln, Fleischwurst und Gewürzgurken in eine Salatschüssel geben und mit einem gestrichenen TL Salz würzen. 1/2 gestrichener TL Pfeffer dazu.
  7. Darüber 3 TL Senf verteilen. Mit 6 EL Öl und 2 EL Essig übergießen und alles vermischen. Wenn der Salat fertig ist, probiert ihr am besten noch einmal, ob noch etwas fehlt und würzt kurz nach. Erst wenn das Abschmecken und Umrühren fertig ist, die Eierscheiben dazugeben und vorsichtig unterheben.
  8. Sollte der Knödelsalat danach im Kühlschrank stehen, kann es sein, dass das Öl in die Knödel einzieht und der Salat etwas "trocken" aussieht. In diesem Fall einfach mal kurz umrühren, ansonsten kann man noch etwas Öl, evtl. Essig zugeben und vorsichtig vermischen. Es kann auch sein, dass ihr ein wenig nachwürzen müsst, weil viel Aroma "in den Knödeln verschwindet".
  9. Wenn der Salat für eine Party reichen soll, nehmt einfach die ganze Menge an Knödeln und verdoppelt die übrigen Salatzutaten. Ein Ei weniger, beim Salz und beim Essig etwas weniger als das Doppelte nehmen, dann klappts auch mit der Party!
Angebratene Knödel
  1. Vom Prinzip her geht das wie Bratkartoffeln, nur mit dem Unterschied, dass die Knödelscheiben viel mehr aushalten als Kartoffelscheiben. 😉
  2. Knödel auf 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
  3. Die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Eine ausführliche Anleitung dazu gibts im Frikadellenrezept.
  4. Eine beschichtete, mittelgroße Pfanne heiß werden lassen und 2-3 EL Butterschmalz zergehen lassen. Die Speckwürfel und die Zwiebel unter Rühren darin glasig dünsten. D.h. die Zwiebeln müssen durchsichtig und weich sein und sollten leicht Farbe angenommen haben. Die im Bild müssen übrigens noch ein wenig länger dünsten, die sind noch nicht so weit!
  5. Währenddessen kann man die Fleischwurst erst in 1/2 cm dicke Scheiben und dann die Scheiben in 1/2 dicke Stifte schneiden.
  6. Wenn die Zwiebel-Speck-Mischung fertig ist, gebt ihr die Knödel und die Fleischwurst dazu und bratet das Ganze unter vorsichtigem Rühren an. Die Knödelscheiben dürfen dabei durchaus leicht goldbraun werden. Kurz vor Ende der Garzeit 2 EL gehackte Petersilie dazugeben und unterheben.
  7. Zum Schluss die Knödel-Speck-Fleischwurst-Zwiebel-Mischung pfeffern und servieren. Was das Salz angeht, probiert lieber erstmal, denn der Speck und die Fleischwurst sind schon recht salzig. Dazu passt super ein schönes Weizenbier. Energiebilanztechnisch würde ich vorher zum Skifahren, Baumfällen oder Mountainbiken raten...
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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