Kärntner Hausbrot

Tja, als ich zuletzt wieder mal in Österreich bei der Familie war und das wunderbare Hausbrot mit ganz viel Roggenmehl, Sauerteig, Kümmel, Fenchel und Anis gegessen habe, dachte ich mir: das kannst du auch! Zumal man hier nur Brot bekommt, an dem der Kümmel vorbeigetragen wurde, was echt schade ist…

 

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Kärntner Hausbrot
Roggenmehl, Sauerteig und Brotgewürze wie Kümmel, Fenchel und Anis, das ist sowas von "wie früher im Urlaub"! 🙂
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Roggenmehl, Sauerteig und Brotgewürze wie Kümmel, Fenchel und Anis, das ist sowas von "wie früher im Urlaub"! 🙂
Portionen Vorbereitung Kochzeit Wartezeit
1Brot 15Minuten 60Minuten >2Stunden
Portionen Vorbereitung
1Brot 15Minuten
Kochzeit Wartezeit
60Minuten >2Stunden
Zutaten
Portionen: Brot
Zutaten
Portionen: Brot
Anleitungen
  1. Vorneweg, dieses Brot backt sich zwar nicht schnell, aber locker nebenher. Also wenn ihr mal einen Sonntag nichts Besonderes vorhabt, ist das genau das Richtige, um Pausen zwischen Bügeln, Fahrradfahren und Pferdeversorgen sinnvoll zu füllen! 😉
    Nicht wundern, das Hausbrot ist übrigens von der Konsistenz her eher fest, ich wüsste nicht mal zu sagen, mit welchem Brot bei uns ich das vergleichen könnte?!
  2. In einer Rührschüssel (ich nehme immer direkt die von meiner Küchenmaschine) mischt ihr alle Zutaten und rührt sie langsam mit dem Knethaken oder knetet sie von Hand (am besten in der Schüssel) zu einer glatten Teigkugel.

  3. Es kann durchaus sein, dass ihr beim Kneten noch ein bißchen Mehl zugeben müsst. Und den letzten Schliff bekommt der Teig auf jeden Fall "von Hand", dann kann man sicher sein, dass er sich richtig anfühlt: nicht mehr klebrig, glatt, geschmeidig aber dennoch fest. (schon wieder so eine pornöse Beschreibung, ne?)

  4. Gebt die Teigkugel zurück in die Schüssel und deckt sie mit Frischhaltefolie ab. Dann lasst ihr den Teig ruhig für ne Stunde irgendwo, wo es warm ist, stehen und ein bißchen gehen.

  5. Er geht übrigens nicht so spektakulär auf wie Hefeteig, also kein Grund, unruhig zu werden. Der Sauerteig und die Trockenhefe machen das schon. Und: ihr braucht wirklich beide! Roggenmehl braucht jede Gehhilfe, die es bekommen kann!

  6. Nach der Stunde oder auch nach anderthalb holt ihr den Teig aus der Schüssel, knetet ihn kurz durch und formt dann ein längliches Brot. Wer mag, macht auch zwei kleine Brote daraus.
  7. Ich forme es immer so, dass das Brot überall möglichst gleich dick ist.

  8. Gebt es auf ein mit Backalufolie oder Backpapier belegtes Blech.
  9. Deckt das Brot wieder mit der Klarsichtfolie ab und lasst es nochmal eine Stunde oder auch gerne anderthalb gehen. ( Auf dem Bild sieht man noch die Backform, die ich anfangs benutzt habe, aber das Brot wird auf dem Blech schöner!)

  10. Kurz vor Ende der Gehzeit heizt ihr den Backofen auf 225 Grad Ober- und Unterhitze vor und stellt eine hitzebeständige flache Form mit Wasser gefüllt auf den Boden des Backofens. Idealerweise auf eine Seite des Backofens, dann kann das Brot auf die andere Seite.
  11. Wenn die Gehzeit rum ist, reibt ihr das Brot mit etwas kaltem Wasser ein. Am besten geht das, wenn ihr die Hand nass macht und das Brot damit abwascht. Ich nehme es dafür nicht mal aus der Form, sondern reibe nur die Oberseite und die Seiten, wo ich drankomme, ein.
  12. Dann ab damit für 15 Minuten in den Backofen. (Wenn ihr normales Backpapier verwendet, habt in diesen ersten 15 Minuten ein Auge auf den Backofen!) Nach den 15 Minuten reduziert ihr die Hitze auf 180 Grad und backt das Brot für weitere 45 Minuten. Bei zwei kleinen Broten sind es nur noch 30-35 Minuten. Das Wasser verdampft übrigens teilweise beim Backen und verhindert, dass das Brot austrocknet.
  13. Nach der Backzeit nehmt ihr das Brot aus dem Ofen. Dreht es um, klopft auf die Unterseite und wenn es sich hohl anhört, ist das Brot durch.

  14. Lasst es in Ruhe auskühlen und nach dem Anschneiden hebe ich es in einer Plastiktüte auf, damit es mir nicht austrocknet. Gebt ihm ruhig einen Tag oder zumindest über Nacht eine Verschnaufpause, danach ist es erst richtig gut!

  15. Probiert das Hausbrot mal mit frischer, guter Butter und einem kräftigen Käse. Oder mit einer Knoblauchsalami. Oder ganz mutig: mit Honig. Dieses Brot kann alles...

  16. Und falls ihr nicht wisst, wo ihr Schabzieger Klee herbekommt: schaut mal im Bioladen...
  17. Backt das Brot doch mal als Geschenk? Eingepackt in ein schönes Leinen-Geschirrtuch kann man damit sicher jemandem eine Freude machen. 🙂
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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