Hausfreunde

Hausfreunde, ja die kann man sich auch backen! Wie – zeige ich euch hier. Das ist übrigens noch ein uraltes Rezept von meiner Oma aus Österreich! Lest mal die Zutatenliste, die stammt noch aus der Zeit vor der digitalen Küchenwaage! Und ja, streng genommen, fällt das schon in die Weihnachtsbäckerei…

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Hausfreunde kann man sich backen und Hausfreunde, die zum probieren kommen, finden sich dann ganz von alleine...
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Hausfreunde kann man sich backen und Hausfreunde, die zum probieren kommen, finden sich dann ganz von alleine...
Portionen Vorbereitung Kochzeit
1Blech 30Minuten 20Minuten
Portionen Vorbereitung
1Blech 30Minuten
Kochzeit
20Minuten
Zutaten
Portionen: Blech
Zutaten
Portionen: Blech
Anleitungen
  1. Backofen auf 180 Grad Ober-und Unterhitze vorheizen. Belegt ein Backblech mit einem Bogen Backpapier.
  2. So sieht schon mal eine Handvoll Walnüsse aus. Es kommt auf ein bißchen mehr oder weniger wirklich nicht an. Probiert es einfach mal aus, man muss nicht immer Gramm-Angaben haben!
  3. Die Walnüsse klein hacken. Wer keine Walnüsse da hat oder mag, kann natürlich auch Haselnüsse verwenden.
  4. Und so sieht bei mir eine Handvoll getrockneter Kirschen aus. Man sieht, das ist schon eine kleinere Menge als die Nüsse, aber ich mag es so am liebsten. Denkt daran, ihr braucht zwei Handvoll...
  5. Sauerkirschen ebenfalls hacken und dann mit den gehackten Nüssen mischen. Dann kleben die kleinen Teile nicht so klumpig zusammen und mischen sich nachher besser mit dem Teig. Wer es nicht so exotisch mag, nimmt einfach Rosinen - die müssen aber auch ein bißchen kleingehackt werden.
  6. Und das meine ich mit Blockschokolade. Das ist eine spezielle Schokolade, extra fürs Backen. Gibts im Supermarkt im Regal mit den Backzutaten.
  7. Schokolade mit einem großen, scharfen Messer in kleine Stücke hacken. Dazu schneide ich erstmal schräge Streifen und diese dann noch mal in kleine Stücke.
  8. Mischt sie einfach unter die Nuss-Rosinen-Mischung und stellt das ganze erstmal beiseite.
  9. So und jetzt kommts! Ihr fragt euch garantiert schon die ganze Zeit, was die mit dem "Eischwer" meint. Na? Ideen? Ok, ich verrate es euch. Nehmt vier von den fünf Eiern und wiegt sie. Und exakt die Menge braucht ihr an Zucker und Mehl. Damit ist die Menge immer perfekt an die variable Größe der Eier angepasst. Die waren früher schon echt fit, ne?
  10. Eier, Zucker und Vanillezucker in der Küchenmaschine (komfortabel, ca. 10 Minuten) oder mit dem Handmixer mit den Rührbesen (dauert länger, ca. 15 Minuten, geht aber genauso gut) in einer Rührschüssel dick und hell schlagen. Die Masse muss fast weiß werden und eine dicke, cremige Konsistenz annehmen. Und: das Volumen vermehrt sich deutlich!!

    So, Küchenmaschine und Mixer machen Feierabend, jetzt kommt der Teil mit der Handarbeit.

  11. Mehl und Backpulver versieben und zu der dick und hell geschlagenen Ei-Zucker-Mischung geben. Dann vorsichtig vermischen, das geht am besten mit einem Teigschaber mit Stiel. Damit kommt man wunderbar an jede Stelle der Rührschüssel und kann den Teig vorsichtig vermengen ohne die Luft, die man eben in die Zucker-Ei-Mischung gerührt hat, wieder rauszuschlagen. Ich klopfe nicht mal den Teigschaber am Schüsselrand ab.
  12. Wenn ihr beim Umrühren keine Mehlstellen mehr findet (das dauert mehrere Minuten, glaubt mir), ist es Zeit die Nüsse, Rosinen und Schokolade zuzugeben und ebenfalls vorsichtig unterzumischen. Nicht ewig rühren, sonst färbt nur die Schokolade ab. Die fertige Mischung sieht ein bißchen wie Stracciatella aus.
  13. Gießt den Teig auf das vorbereitete Backblech und verstreicht ihn gleichmäßig.
  14. Ab damit in den Backofen auf die zweite Schiene von unten und dann backt ihr den Hausfreund in 15-20 Minuten goldbraun.
  15. Wenn er fertig ist, rausnehmen und fünf Minuten auskühlen lassen. Dazu ziehe ich ihn mit dem Backpapier auf den umgedrehten Backofenrost. Dann zieht ihr ihn auf die Arbeitsplatte und schneidet ihn mit einem scharfen, glatten Messer in ca. 4x8cm große Rechtecke, die ihr dann auf einem Kuchengitter auskühlen lasst.
  16. Wenn die Hausfreunde ausgekühlt sind, könnt ihr sie in einer Keksdose aufbewahren. Mir schmecken sie frisch am besten, mein Kollege Rüdiger trocknet sie erstmal ein paar Tage in der Schublade. Aber hier kann ja jeder machen, was er will...
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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