Marmorierte Haselnuss-Möhren-Gugl

Gugls sind kleine Guglhupfe. Oder sagt man Guglhüpfe? Keine Ahnung! Auf jeden Fall schmecken sie gut, sind klein (machen also nicht gaaaanz so viel schlechtes Gewissen…) und man kann sie in ganz vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen backen und dekorieren. Die machen immer was her!
Falls ihr auf der Suche nach einer passenden Silikonbackform seid: hier gibts die gleich mit einem Rezeptbuch. Das Grundrezept für meine Gugl stammt auch daher, ich habe allerdings die Zuckermenge deutlich reduziert. Grüße an „Feinkost Frienen“! 😉

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Haselnuss-Möhren-Gugl
Kleine, feine Kuchenpralinen im Schokoladenmäntelchen...
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Portionen Vorbereitung Kochzeit
36Stück 30Minuten 12Minuten
Portionen Vorbereitung
36Stück 30Minuten
Kochzeit
12Minuten
Zutaten
Portionen: Stück
Zutaten
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Anleitungen
Gugls
  1. Wie immer, als erstes heizt ihr den Backofen auf 210 Grad Ober- und Unterhitze vor. 😉
  2. Fettet die Guglförmchen mit Butter ein und streut sie mit Mehl aus. Egal, was in irgendwelchen Anleitungen zu Silikonförmchen auch immer stehen mag, die Gugls lassen sich nachher leichter aus den Förmchen lösen, wenn diese vorher eingefettet und bemehlt waren! Hier sehr ihr sie noch im Originalzustand. (Metallförmchen sind für dieses Rezept nicht geeignet.)

  3. Trennt die Eier in Eiweiß und Eigelb und gebt diese jeweils in getrennte Schüsseln. Ein Tipp zum Thema Eiertrennen: am einfachsten geht es, wenn man das Ei aufschlägt, auf die Hand gleiten lässt und dann das Eiweiß durch die Finger in eine separate Schüssel gleiten lässt. Professionell geht das, indem man das Ei aufschlägt und das Eigelb von einer Schalenhälfte in die andere gleiten lässt und dabei immer mehr von dem Eiweiß in eine bereitgestellte Schüssel laufen lässt. Das wiederholt ihr solange, bis das Eigelb in der Schale und das Eiweiß in der Schüssel ist.

  4. Zu den Eigelben gebt ihr den gesiebten Puderzucker, den Vanillezucker, die Zitronenschale, das Nelkenpulver und den Zimt und rührt die Masse mit einem Mixer gut durch. Im Originalrezept steht "schaumig", aber das ist unrealistisch. Ihr werdet es sehen! 😉

  5. Reibt die Möhre auf einer Küchenreibe in möglichst feine Raspel.

  6. Die Haselnüsse werden in einem Blitzhacker sehr fein gemahlen und dann gebt ihr sie zusammen mit dem Mehl zu den Möhrenraspeln. Rührt alles mit einem Eßlöffel gut um.

  7. Die beiden Eiweiße mit dem Mixer (Achtung, es darf kein Tropfen Eigelb mehr an den Rührbesen sein!) zu steifem Schnee schlagen.
  8. Gebt die Eigelbmischung und die Möhren-Nuss-Mischung zusammen und rührt erst einmal ein Drittel des Eischnees darunter. Dabei müsst ihr euch keine Sorgen machen, dass der Schnee zusammenfällt. Das erste Drittel macht den Teig erst so locker, dass ihr gleich den Rest des Eischnees vorsichtig unterheben könnt.

  9. Füllt den Teig in einen Spritzbeutel., ich nehme dafür gerne welche aus Plastik. Zur Not tut es auch ein Gefrierbeutel, wo ihr dann unten eine kleine Spitze abschneidet. Zu dem Zweck klemme ich den Beutel unten zu und stelle ihn mir in ein großes Glas. Dann kann ich auch ohne fremde Hilfe den Teig bequem einfüllen.

  10. Spritzt den Teig vorsichtig kreisförmig bis knapp unter den Rand in die Guglförmchen.

  11. Backt die Gugls auf der zweiten Schiene (auf dem Gitter) von unten für etwa 12 Minuten.
  12. Nach den 12 Minuten holt ihr die Silikonform aus dem Backofen und lasst die Gugl erstmal ein wenig verschnaufen.
  13. Ca. 5 Minuten später legt ihr ein Backpapier auf die Gugl und ein kleines Backblech darüber. Dann stürzt ihr das Ganze mit einer schnellen Bewegung auf den Kopf. Jetzt ist das Blech unten, darauf das Backpapier und darauf die umgedrehte Guglform. Sollte zumindest - wenn nicht, noch mal von vorne!
  14. Drückt die Gugls ganz vorsichtig auf das mit Backpapier ausgelegte Blech. Keine Sorge, die kleinen Numpsies (tolles Wort übrigens und sehr vielseitig zu verwenden!) halten eine Menge aus!
  15. Lasst die Gugls auf einem Kuchengitter auskühlen. Das dauert wirklich nicht lange, kicher....
    Dann füllt ihr die Förmchen noch einmal und backt auch die zweite Lage Gugls.

  16. Wenn die zweite Lage auch aus der Form geschlüpft ist und auf dem Kuchengitter auskühlt, spült ihr schnell die Silikonform, die brauchen wir nämlich für die Schokoladenmarmorierung. Gut abtrocknen, flüssige Schokolade verträgt kein Wasser.
Schokoladen-Marmorierung
  1. Achtung: die Marmorierung klappt so nur mit den Silikonformen! Metallförmchen funktionieren nicht, weil ihr die Förmchen umstülpen müsst.
  2. Hackt die drei Kuvertüresorten getrennt voneinander in kleine Stücke.
  3. Man kann sie dann entweder getrennt im Wasserbad schmelzen und dann in Spritzbeutel geben oder
    die Schokostückchen getrennt in Gefrierbeutel geben und in der Mikrowelle bei 400W für 4 Minuten (danach etwas abkühlen lassen) oder
    ihr legt die wirklich (!) gut verschlossenen Gefrierbeutel für 10 Minuten in möglichst heißes aber nicht kochendes Wasser.
    Ich habe bei der dritten Methode statt der Plastiktüten drei Saucenflaschen verwendet.

  4. Egal wie ihr die Schokolade geschmolzen habt, jetzt tropft ihr die sie wild durcheinander in die leeren Guglförmchen, bis sie etwa halb voll sind. Ihr müsst euch nicht hetzen, so schnell wird die Schokolade nicht fest.

  5. Dann nehmt ihr einen Gugl und dreht ihn vorsichtig in die mit Schokolade gefüllte Form. Und zwar nur so lange, bis die Kuvertüre oben am Rand auftaucht.

  6. Wenn alle Gugls wieder in ihrem Nest sind, stellt ihr die Silikonform für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank.
  7. Drückt die Gugls wieder aus der Form. Falls der Nüppel in der Mitte stecken bleibt, drückt ihn einfach an seinem Silikonhals in alle Richtungen ein bißchen zusammen, dann lässt sich der Gugl gut abziehen.

  8. Jetzt wäre es Zeit für die zweite Lage Gugls. Oder ihr bestreut sie einfach mit einem Hauch Puderzucker? Geht schneller sieht gut aus und schmeckt auch gut! 😉
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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