Gefüllte Paprika „asiatisch“

DER Kantinenklassiker nach Schnitzel-Pommes-Salat und Pizza! Kennt jeder, mag auch fast jeder! Daher war es Zeit, da mal ein bißchen Abwechslung rein zu kriegen. Kurz hin- und herüberlegt und dann war die Idee fertig: Asiatisch angehauchte gefüllte Paprika. Aber lest selbst…

Und wenn irgendwem eine gewisse Ähnlichkeit zu meinen Erdnuss-Hackfleisch-Muffins auffällt, umso besser!

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Gefüllte Paprika "asiatisch"
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Portionen Vorbereitung Kochzeit
4Portionen 20Minuten 80Minuten
Portionen Vorbereitung
4Portionen 20Minuten
Kochzeit
80Minuten
Zutaten
Portionen: Portionen
Zutaten
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Anleitungen
  1. Vorneweg ein Satz zum Hackfleisch: ich habe 400 g gemischtes Hackfleisch und 300 g Bratwürstchen genommen. Letztere habe ich der Länge nach aufgeschnitten und das Brät (so nennt man die Hackfüllung von Würstchen) daraus mit dem Hackfleisch gemischt. Denkt nur nachher beim Würzen daran, dass Brät oder auch Mett schon vorgewürzt sind.
    Für die Paprika habe ich nicht die ganze Masse gebraucht und aus dem Rest kleine Frikadellen gemacht.
  2. So, genug über Fleisch geredet, jetzt geht es los!
  3. Wascht die Möhren, schält sie und raspelt sie auf der groben Reibe.
  4. Der Knoblauch wird in kleine Würfelchen geschnitten (oder gepresst, was deutlich schneller geht).
  5. Lasst eine Pfanne heiß werden, gebt 2-3 EL Butterschmalz oder Traubenkernöl hinein und bratet die Möhrenraspel und die Knoblauchwürfelchen kurz (2-3 Minuten) an.
  6. Darüber gebt ihr die 2 EL Sojasauce, dünstet sie kurz mit an und parkt dann die Möhrenraspel auf einem Teller zum Auskühlen.
  7. Schält die Schalotte und schneidet sie der Länge nach durch. Die Hälften werden dann ebenfalls der Länge nach in dünne Scheiben und dann quer in kleine Würfelchen geschnitten. Aber, was rede ich denn hier - Bilder sagen mehr als tausend Worte: Zwiebel-schneiden-Video
  8. Hackt die Erdnüsse in einem Blitzhacker in kleine Würfelchen. Wer keinen hat, nimmt das Messer und sich ein bisschen Zeit.
  9. Zupft die Blätter von den Petersilienstängeln und hackt sie in kleine Stücke. Natürlich die Blätter...
  10. In einer Schüssel mischt ihr das Hackfleisch, den Reis, die Eier, die Schalottenwürfelchen, die gehackten Erdnüsse, die gehackte Petersilie und die Möhrenraspel. Dazu kommt Salz, Pfeffer und geriebene Muskatnuss. Das Mischen geht am besten mit den Händen, also rein damit und mischen, mischen, mischen!
  11. Sucht euch einen Topf, in dem die vier Paprika aufrecht nebeneinander stehen können und ansonsten nur noch wenig freier Platz ist.
  12. Wascht die Paprika gründlich und schneidet dann oben großzügig einen Deckel ab. Ich kürze den Stängel auch immer noch ein bisschen, das sieht nachher besser aus. Entfernt die Kerne aus dem Deckel und aus der Paprika und wenn ihr dabei seid, könnt ihr auch noch die weißen Trennwände entfernen. Wenn ihr ein bisschen darauf achtet, welcher Deckel zu welcher Paprika gehört, tut ihr euch nachher leichter beim Wieder-Zusammensetzen.
  13. Wascht die Paprika danach auch noch mal von innen aus, damit sollten die Kerne dann endgültig raus sein!
  14. Füllt die Hackmischung in die Paprika und drückt sie gut fest. Ich fülle auch immer noch die Hohlräume des Deckels.
  15. Setzt die Deckel wieder auf die Paprika und fixiert sie mit zwei Zahnstochern.
  16. In dem Topf, in dem die Paprika eben probegesessen haben, zerlasst ihr 3 EL Butterschmalz oder Traubenkernöl und setzt die Paprika da rein. Sie sollten möglichst aufrecht stehen.
  17. Gebt dann die passierten Tomaten dazu und einen kleinen Schuss Wasser (ca. 75 ml). Lasst die Tomaten einmal aufkochen, dann kommt ein Deckel drauf und ihr lasst die Paprika ca. 60-80 Minuten bei kleiner Hitze vor sich hin köcheln. Also: 60 Minuten brauchen sie mindestens und nach 80 Minuten sind sie angenehm weich. Es kommt natürlich auch immer darauf an, wie dick die Paprika ist.
  18. Hebt die Paprika vorsichtig aus der Tomatensauce und parkt sie auf einem Teller.
  19. Gebt die Sweet-Chili-Sauce, 1 EL Zucker (ja, das ist mein Ernst!) und die Schlagsahne in die Tomatensauce und kocht alles noch einmal auf. Schmeckt mit Salz und evtl. Pfeffer ab. Wer mag, kann die Sauce noch etwas andicken (jajaja, mit Saucenbinder... 😉 ).
  20. Und so sieht es auf dem Teller aus:
  21. Tipp 1: Wer es noch etwas pikanter haben will, gibt etwas gehackten Ingwer an die Hackmischung.
  22. Tipp 2: Falls ihr noch Hackmischung übrige habt, kann man daraus wunderbar kleine Mini-Frikadellen braten. Die kann man, wenn sie überhaupt so weit kommen (bei uns nie!!!) mit in die Tomatensauce geben.
Ich wünsch euch viel Spaß beim Nachkochen! 🙂
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